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Themen

Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung des BIM sind die Menschenrechte. Wir erforschen diese mit einem holistischen Ansatz, der alle in internationalen Menschenrechtsdokumenten oder nationalen Verfassungen verankerten bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und kollektiven Menschenrechte umfasst. Darüber hinaus wenden wir an den Menschenrechten orientierte Modelle und Methoden an, um unterschiedlichste Phänomene – wie z.B. Entwicklung und Armut, Frieden und Stabilität, Freiheit und Sicherheit, Drogen- und Umweltpolitik, die Situation benachteiligter und diskriminierter Menschen oder die soziale Verantwortung von Unternehmen – zu analysieren und Politikempfehlungen abzugeben, die auf eine Verbesserung der menschenrechtlichen Situation abzielen. Die wesentlichen Säulen des Menschenrechtsansatzes sind „Empowerment“ durch die Anwendung durchsetzbarer Menschenrechte mit korrespondierenden Pflichten, Verantwortung und unabhängiger Kontrolle, das Prinzip von Gleichheit und Nicht-Diskriminierung sowie die Partizipation der von konkreten Maßnahmen betroffenen Menschen.

Stellungnahme zur Änderung des Unternehmensgesetzbuches - Umsetzung der Richtlinie für die Angabe nicht-finanzieller Informationen

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) hat zur geplanten Änderung des UGB Stellung genommen. Durch die Änderung soll die Richtlinie für die Angabe nicht-finanzieller Informationen (NFI-Richtlinie) umgesetzt werden. Bestimmte Unternehmen müssen in Zukunft eine nicht-finanzielle Erklärung veröffentlichen. In dieser Erklärung werden Unternehmen auch zur Achtung der Menschenrechte im Unternehmen berichten.

Corporate Accountability - The Role and Impact of Non-Judicial Grievance Mechanisms

Cover Corporate Accountability

Während viele von uns der Aussage zustimmen würden, dass Menschenrechte wichtiger sind als Unternehmensgewinne, sieht die Realität oft anders aus; dies machen etwa Kinderarbeit oder Umweltzerstörung durch Unternehmenstätigkeiten deutlich. Davon ausgehend, dass es schwierig ist, Menschenrechten und Unternehmensinteressen gleichermaßen Rechnung zu tragen, prüft Corporate Accountability die Grenzen und das Potential bestehender Beschwerdemechanismen und untersucht außergerichtliche Möglichkeiten zur Konfliktlösung im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte.

Soziale Rechte in der EU und die Europäische Sozialcharta

Karin Lukas, Vizepräsidentin des Europäischen Sozialausschusses, hat am 8. März 2017 einen Vortrag im Europäischen Parlament gehalten. Sie diskutierte den Schutz von sozialen Rechten in der EU sowie durch die Europäische Sozialcharta und identifizierte mögliche Spannungsfelder, die sie anhand des Beispiels der Sparmaßnahmen in Griechenland und den Einfluss auf soziale Rechte erläuterte.

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