Menschenhandel

Konferenz anlässlich des Tages der EU zur Bekämpfung des Menschenhandels

Die österreichische Task Force zur Bekämpfung des Menschenhandels organisiert eine Konferenz zu 'Menschenhandel und Menschenrechte - Zugang zu Rechten für Betroffene des Menschenhandels' anlässlich des Tages der Europäischen Union zur Bekämpfung des Menschenhandels, in Zusammenarbeit mit dem italienischen OSZE-Vorsitz, dem Büro des OSZE-Sonderbeauftragten und Koordinators zur Bekämpfung des Menschenhandels, dem Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC), der Internationalen Organisation für Migration (IOM), der Global Initiative Against Transnational Organized Crime

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Ort: 
Hofburg, Wien

Unternehmenshaftung und Menschenhandel

(c) Global Policy Volume 8, Issue 4, November 2017

Der von Julia Planitzer und Nora Katona verfasste Artikel “Criminal Liability of Cooperations for Trafficking in Human Beings for Labour Exploitation” [“Strafrechtliche Haftung von Unternehmen für Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung von Arbeitskräften”] ist in der November Auflage von Global Policy erschienen.

Rechtliche Instrumente auf europäischer Ebene, wie die Europaratskonvention zur Bekämpfung des Menschenhandels, definieren die Verpflichtung von Staaten, Unternehmen für Menschenhandel strafrechtlich haftbar zu machen. Entsprechende Normen wurden in den meisten Staaten bereits erlassen, jedoch nicht ausreichend durchgesetzt.

Trafficking in Children and the Best Interests of the Child

 17th Alliance against Trafficking in Persons Conference (OSCE), Copyright: OSCE

Zum bereits 17. Mal findet die OSCE Alliance against Trafficking in Persons Conference statt. Dieses Jahr wird sie am 03. und 04. April in der Wiener Hofburg abgehalten. Dort wird am Dienstag den 04.04. Helmut Sax  im Rahmen von Panel 2 zum Thema Kinderschutz diskutieren und in diesem Rahmen zusätzlich den diesjährigen GRETA-Bericht mit Schwerpunkt Kinderhandel vorstellen.

Weitere Veranstaltungsdetails finden Sie hier: http://www.osce.org/event/alliance17

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Ort: 
Neuer Saal, 2 Stock, Hofburg, A-1010 Wien

Menschenhandel in Europa – Kommentar zum Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels

Das Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels ist das erste Rechtsinstrument, das Menschenhandel als Verletzung der Menschenrechte definiert. Obwohl dieses Übereinkommen bereits seit 2008 in Kraft ist und von beinahe allen Mitgliedsstaaten der Europarat ratifiziert wurde (46 von 47 Mitgliedsstaaten), besteht bisher keine umfassende Kommentierung dieses Instruments. In Anbetracht der großen Bedeutung dieses Übereinkommens stellt dies eine große zu füllende Lücke dar.

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