Antidiskriminierung

Diskriminierung begegnet uns tagtäglich in allen Lebensbereichen: Der Angestellten, die sich von ihrem Vorgesetzten anzügliche Bemerkungen gefallen lassen muss. Der schwarzen Jugendlichen, die am Eingang zu einer Diskothek abgewiesen wird. Dem Fünfzigjährigen, der trotz seiner überdurchschnittlichen Qualifikationen keinen Job mehr bekommt. Der Rollstuhlfahrerin, die ihre Bankgeschäfte nicht erledigen kann, weil der Zugang zur Filiale nicht mit einer Rampe ausgestattet ist. Dem homosexuellen Lebensgefährten, der von der Mitversicherung ausgeschlossen ist.

Der derzeitige Fokus unserer Arbeit liegt auf europäischer und österreichischer Antidiskriminierungs- und Gleichbehandlungspolitik. Im Mittelpunkt stehen die Diskriminierungsgründe ethnische Zugehörigkeit und Religion. Wir setzen uns mit den rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen, struktureller und individueller Diskriminierung, dem öffentlichen Diskurs, der Rechtssprechung und Monitoringsystemen auseinander. Wir beschäftigen uns mit unterschiedlichen von Diskriminierung betroffenen Gruppen wie autochthonen, ethnischen oder religiösen Minderheiten, aber auch mit positiven Maßnahmen, Diversitätsstrategien und good practice Beispielen, die zur Erreichung von Chancengleichheit beitragen.

Ziel ist der Aufbau weiterführender Expertise für die Diskriminierungsgründe sexuelle Orientierung, Behinderung und Alter.

FRANET - Datensammlung und Forschungsleistungen zu Menschenrechtsfragen (F-SE-17-T11), Los 30 – Analyse auf EU- und internationaler Ebene

Ziel dieses Rahmenvertrages mit der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) ist es der FRA forschungsbezogene Dienstleistungen zu Menschenrechtsthemen in Form sozialer, rechtlicher und politischer Analysen auf EU- und internationaler Ebene zur Verfügung zu stellen. Die EU- und die internationale Perspektive umfassen die Aspekte der Vereinten Nationen, des Europarats und der Europäischen Union. 

Europaratskonferenz: Democracy in ActionLearning & Teaching Resources in Democratic School Practice

Die Konferenz zieht Bilanz über die im Rahmen der Bildungsprogramme des Europarats entwickelten Bildungsmaterialien und will dazu beitragen, deren Sichtbarkeit zu stärken. Es werden gemeinsame Strategien entwickelt, um Demokratie und Menschenrechten im Bildungsbereich zu mehr Geltung zu verhelfen.

Details
Ort: 
Athen

Nicht-Diskriminierung in Bezug auf Legasthenie und Dyskalkulie

Wie viele Schüler_innen es an österreichischen Schulen mit Teilleistungsschwächen wie Legasthenie und Dyskalkulie gibt, bleibt im Dunklen, da es darüber keine Statistiken gibt. Für den Umgang mit Schüler_innen, die mit Legasthenie und Dyskalkulie kämpfen, ebenso wie die Leistungsfeststellung bzw. den Nachteilsausgleich bei Teilleistungsschwächen gibt es keine bundesweit einheitlichen gesetzlichen Regelungen und daher auch keine Rechtssicherheit.

Studienbesuch von albanischen Einrichtungen für Menschenrechts- und Diskriminierungsschutz in Wien

Gruppenfoto bei der Volksanwaltschaft

Von 27. Februar bis 1. März 2018 hieß das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte eine 16-köpfige Delegation aus Albanien in Wien willkommen. Der Studienbesuch fand im Rahmen des gemeinsamen EU-Europarat-Projekts „Enhancing the effectiveness of the Albanian system of human rights protection and anti-discrimination” statt. Die Gruppe setzte sich aus VertreterInnen der Beauftragten zum Schutz vor Diskriminierung, des Ministeriums für Gesundheit und Soziale Sicherheit, der Volksanwaltschaft sowie des Europarat-Projektteams in Tirana zusammen. 

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