Termine

Die Rolle der EU bei der Beförderung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in Beitrittskandidatenstaaten

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe HUMAN RIGHTS TALKS findet am 30. Oktober 2012 um 19:00 in der Diplomatischen Akademie Wien die Podiumsdiskussion „Menschenrechtliche Aus- und Umbauarbeiten des Hauses Europa? Die Rolle der EU bei der Beförderung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit in Beitrittskandidatenstaaten“ statt.

Ort: 
Diplomatische Akademie, Favoritenstr. 15a, 1040 Wien

Wirtschaft-Menschen-Rechte: Wege der Konfliktlösung in Unternehmen

Anlässlich des Abschlusses des Forschungsprojektes "Außergerichtliche Beschwerdemechanismen für Wirtschaft und Menschenrechte" organisierte das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte folgenden Veranstaltung:

Wirtschaft-Menschen-Rechte: Wege der Konfliktlösung in Unternehmen

Ort: 
Café Griensteidl (Extrazimmer), Michaelerplatz 2,1010 Wien

Der ANDERE Dialog - Unternehmensverantwortung im Ausland

Wie kann ein Unternehmen darauf verpflichtet werden, Menschenrechte, Gesundheits- und Umweltstandards einzuhalten? Alle soft-law Initiativen sehen die Antwort in Selbstregulierung. NeSoVe sieht dies durch die Analyse von CSR und die gelebte Praxis widerlegt. Es bedarf klare gesetzliche Regelungen, die Unternehmenshandeln präventiv und repressiv zum Schutz von Mensch und Umwelt reglementieren. Am 11. Oktober wollen wir über sinnvolle und notwendige Maßnahmen zur Unternehmensverantwortung im Ausland diskutieren, sowie die Frage behandeln, welche regulatorische Aufgaben hier den österreichischen demokratisch legitimierten EntscheidungsträgerInnen zukommen.

Tag des Respekts

Die Projektbörse Respekt.net feiert zum zweiten Mal den Tag des Respekts. Mithilfe dieser Plattform konnten bereits eine Vielzahl an Projekten der Zivilgesellschaft umgesetzt werden. Der Informationstag ermöglicht Einblick in die Projektvielfalt. Am Abend werden zusätzlich fünf Leuchtturmprojekte dem Publikum vorgestellt, darunter sind auch zwei eingereichte Projekte des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte - "Erster Wiener Protestwanderweg" und "Einmal Guantánamo – Immer Guantánamo?

Ort: 
Museumsquartier / Arena 21, 1070 Wien

Cinema and Human Rights: The Grapes of Wrath

GRAPES OF WRATH spielt in den dreißiger Jahren in der Dust Bowl, Oklahoma: Das ganze Land steckt in der Wirtschaftskrise. Auch die Farmer-Familie Joad bekommt die Folgen der Depression mit aller Härte zu spüren. Als sie in der Dust Bowl aufgrund einer längeren Dürre kein Auskommen mehr haben, machen sie sich auf den Weg nach Kalifornien, um dort ein neues, besseres Zuhause zu finden. In Kalifornien erwarten die Familie statt der erhofften gut bezahlten Arbeit jedoch wirtschaftliche Ausbeutung, Hunger und Anfeindung durch die ansässige Bevölkerung. Der Film basiert auf einer Novelle von John Steinbeck.

Ort: 
TOPKINO, Rahlgasse 1, 1060 Wien

Charta 77: Menschenrechte und Bürgerrechtsbewegung

Diskussion mit Pavel Kohout (Mitverfasser und Unterzeichner der Charta 77) und Dr.Karl Peterlik (ehemaliger österreichischer Botschafter in der ČSSR)
Moderation: ao.Univ.-Prof.Dr.Hannes Tretter (wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte)

Ort: 
Großer Schwurgerichtssaal des Landesgerichtes für Strafsachen Wien (Einlass ab 18.00 Uhr, Seiteneingang Frankhplatz 1)

Empower Human Rights!

Abschlusskonferenz der COST Action IS0702 “Die Rolle der EU in der UNO-Menschenrechtsreform”, 13. AHRI (Association of Human Rights Institutes) Jahreskonferenz

Viele Jahre diskutierten die Vereinten Nationen über die Notwendigkeit der Stärkung des Schutzes und der Durchsetzung der Menschenrechte, u.a. durch Einbeziehung der Menschenrechte in alle Bereiche der Politik, die Entwicklung von Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen, Reformen des UNO-Menschenrechtsrates, der Überwachungsmechanismen von UNO-Menschenrechtsverträgen und nationalen Menschenrechtsinstitutionen. Traditionsgemäß war die Europäische Union eine der schärfsten Verfechterinnen einer stärkeren Rolle der Menschenrechte in den Vereinten Nationen. Mit dem Arabischen Frühling und anderen neueren Reformbewegungen scheint die Zeit reif zu sein, Entscheidungen über diese Reformvorschläge zu treffen.

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