Konsultationsworkshop „Stärkung der Rechte von verdächtigten und beschuldigten Personen in Strafverfahren – die Rolle von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI)“

Vom 12. bis 13. Februar 2019 veranstalteten das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und das ungarische Helsinki Komitee einen zweitägigen Workshop. Dieser fand im Rahmen des Projekts „Stärkung der Rechte von verdächtigten und beschuldigten Personen in Strafverfahren – die Rolle von Nationalen Menschenrechtsinstitutionen (NMRI)“ statt. Das Projekt wird vom Ludwig Boltzmann Institut in Kooperation mit den ungarischen und polnischen Helsinki Komitees, sowie dem slowenischen Peace Institute umgesetzt.

Zu dieser, von der EU Kommission finanzierten Veranstaltung, kamen Nationale Menschenrechtsinstitutionen (NMRIs) aus der europäischen Union, sowie nationale und internationale Expert*innen zusammen. Hierbei ging es um die Erörterung der Frage wie NMRIs die Rechte von verdächtigten und beschuldigten Personen in Strafverfahren am besten fördern und schützen können.

Während des Workshops wurden die ersten Forschungsergebnisse diskutiert, sowie sich über Herausforderungen und Möglichkeiten, denen NMRIs bei ihrer Arbeit in diesem Bereich begegnen, ausgetauscht. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf EU Instrumenten bezüglich Verfahrensgarantien in Strafverfahren, sowie auf der Kooperation zwischen NMRIs und anderen relevanten nationalen und internationaler Akteur*innen. Dementsprechend gab der Workshop Gelegenheit zum gegenseitigen Lernen und zum Austausch zwischen NMRIs aus der EU.

An diese Veranstaltung anschließend wird es 4 nationale Workshops in den Ländern der Projektpartner*innen, in Österreich, Ungarn, Polen und der Slowakei, sowie eine Abschlusskonferenz Ende 2019 geben.  

Details
Datum: 
Dienstag, 12. Februar 2019 - 9:00 bis Mittwoch, 13. Februar 2019 - 14:30
Ort: 
Budapest, Ungarn
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