HUMAN RIGHTS TALK: Meinungsfreiheit in Gefahr?

Die Enthüllungen Edward Snowdens über das gigantische Überwachungsprogramm der US National Security Agency und Bradley Mannings Weitergabe von Dokumenten an die Enthüllungsplattform Wikileaks haben nach nicht zuletzt wegen der strafrechtlichen Verfolgung beider heftige Diskussionen über die Zulässigkeit von Whistleblowing als Form der Meinungs- und Informationsfreiheit entflammt. Aus diesem Anlass diskutieren Rubina Möhring (Journalistin, Reporter ohne Grenzen Österreich), Ed Moschitz (ORF), Tarik Tabbara (Experte für US-Recht) und Barbara Weichselbaum (Universität Wien) unter der Moderation von Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Universität Wien).  Die Veranstaltung wird vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte gemeinsam mit  der Forschungsplattform "Human Rights in the European Context" der Universität Wien und den Reportern ohne Grenzen Österreichorganisiert

Die Diskussion wird in deutscher Sprache abgehalten.

Im Rahmen der Veranstaltung findet die Präsentation des neuen Jahrbuchs Menschenrechte statt, das dem Thema "Meinungsfreiheit - Quo vadis? gewidmet ist und sich mit der Meinungs-, Informations- und Medienfreiheit als Ausdruck gesellschaftlicher Vielfalt und Bedingung demokratischer Verhältnisse Staaten befasst.

Im Anschluss an die Diskussion laden die Forschungsplattform “Human Rights in the European Context“ und das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte zu einem kleinen Umtrunk.

Weiters möchten wir Sie darauf hinweisen, dass Videomitschnitte vergangener HUMAN RIGHTS TALK auf zige.tv zur Verfügung stehen.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit derStandard.at, juridikum, zeitschrift für kritik | recht | gesellschaft und zige.tv statt.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung an humanrightstalk@univie.ac.at.

Details
Datum: 
Dienstag, 15. Oktober 2013 - 20:00 bis 22:00
Ort: 
Dachgeschoß im Juridicum, Schottenbastei 10–16, 1010 Wien