Tagung des BAMF: "Handeln oder Abwarten?" Der Nexus Migration und Klimawandel in der Diskussion

Der Wandel des Klimas und seine Auswirkungen sind zunehmend in der Diskussion. Viele Berichte machen die von Menschen verursachten Veränderungen als Ursache dafür aus, dass sich Vegetationszonen verschieben und extreme Wetterlagen wie Wirbelstürme und Überschwemmungen häufen. Diese gefährden die Wasser- und Nahrungsmittelversorgung und die Versorgung mit Wohnraum von Menschen in vielen Regionen der Erde.

Vor allem in den so genannten "hot spots" oder "hot areas" steigt das Potenzial von Menschen, die durch Migration diesen Folgen entgehen wollen. Ziel der Fachtagung ist es, aktuelle Erkenntnisse zum Nexus Migration und Umweltveränderung vorzustellen und den Versuch zu unternehmen, das Phänomen der klimafolgeninduzierten Migration quantitativ besser fassbar zu machen. Ausmaß und Folgen von Klimamigration sollen realistisch abgebildet und mit aktuellen Wahrnehmungen und Darstellungen von klimabedingter Migration konfrontiert werden.

Mit Vertretern von Internationalen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen sowie mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wird diskutiert, wie sich "Klimamigration" vor Ort darstellt und gefragt, welche Handlungsbedarfe bestehen und welche Lösungsmöglichkeiten sich präventiv oder reaktiv abzeichnen können und sollen. Margit Ammer vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte wird an der Podiumsdiskussion zum Thema "Handlungsoptionen und Perspektiven" teilnehmen.

Veranstalter: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

Ort: 
90461 Nürnberg, Frankenstraße 210
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