Online-Training zu klinisch-forensischen Untersuchungen

Online-Training zu klinisch-forensischen Untersuchungen

Das Universitätsklinikum Heidelberg, einer der Partner im RiVi-Projekt, hat ein Online-Training zum Thema klinisch-forensische Untersuchungen entwickelt, das nun öffentlich verfügbar ist. Ziel des RiVi-Projekts ist es, die Rechte von Gewaltopfern durch einen verbesserten Zugang zu klinisch-forensischen Untersuchungen zu stärken. Das Online-Training trägt dazu bei, das Wissen des medizinischen Personals in Hinblick auf klinisch-forensische Untersuchungen zu erweitern.

Das Online-Training bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur professionellen und opferorientierten Durchführung dieser Untersuchungen. Mithilfe detaillierter Erklärungen soll das Wissen des medizinischen Personals bezüglich klinisch-forensischer Untersuchungen vertieft werden. Das Video beschreibt beispielsweise die Erstellung einer neutralen Dokumentation, den Umgang mit Gewaltopfern, das für die Untersuchung benötigte Material und die Aufbewahrung der Beweismittel, um DNA-Proben zu erhalten. Durch die erhöhte Anzahl an sensibilisierten und ausgebildeten medizinischen Fachkräften wird der Zugang zu klinisch-forensischen Untersuchungen für Gewaltopfer verbessert. Dies ist wichtig, da die während dieser Untersuchungen aufgenommenen Beweise für eventuelle künftige Gerichtsverfahren von zentraler Bedeutung sind.

Obwohl sich das Training in erster Linie an Ärzt*innen und medizinisches Personal richtet, ist es für andere Stakeholder wie Opferschutzeinrichtungen, Polizei oder Justiz ebenfalls relevant. Das Video kann unter folgendem Link abgerufen werden:

Zusätzlich zum Online-Training hat das Universitätsklinikum Heidelberg eine Anleitung zur Erstellung eines kostengünstigen Untersuchungs-Kits erstellt. Diese Anleitung ist im Download-Bereich dieses Artikels verfügbar.

Hier gibt es weitere Informationen zum Forschungsprojekt RiVi: Zum Recht von Gewaltopfern auf den Zugang zu klinisch-forensischen Untersuchungen.