Changing Communities, Changing Policing

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Changing Communities, Changing Policing ist eine umfassende Sammlung von Beiträgen von internationalen WissenschaftlerInnen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, die das Konzept des Community Policing (Ansatz des Zusammenwirkens von Polizei und BürgerInnen) aus verschiedenen theoretischen und praktischen Perspektiven untersuchen. Basierend auf den Forschungsergebnissen im Rahmen des Projekts Citizen Interaction Technologies Yield Community Policing (CITYCoP), das durch das EU Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 finanziert wurde, konzentriert sich Changing Communities, Changing Policing auf vier miteinander verbundene Dimensionen von Community Policing: Strafverfolgungsbehörden (Law Enforcement Organisations, LEAs), BürgerInnen, Technologie und Grundrechte.

Das Buch bietet zunächst eine einzigartige Typologie von Organisationsstrategien, um die Partizipationsdynamik innerhalb des Community Policing Paradigmas umzusetzen, sowie eine vergleichende Perspektive auf das angloamerikanische und das kontinentaleuropäische Modell des Community Policing. Zweitens untersucht es die Faktoren, die sich auf die Einstellung der BürgerInnen zur Verwendung von Community Policing Apps auswirken. Außerdem untersucht das Buch die allgemeinen Ansätze, die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-ExpertInnen beim Aufbau von IKT-Systemen für Community Policing nutzen können, und empfiehlt bewährte Verfahren für den Einsatz von Social Media Analytics für Community Policing. Schließlich behandelt das Buch wie Grundrechte, wie z.B. das Recht auf den Schutz personenbezogener Daten, bei der Gestaltung von IKT-Systemen für Community Policing beachtet werden sollten, wie verschiedene IKT-gestützte Methoden des Community Policing angewendet werden können, ohne Grundrechte zu gefährden, und wie digitale Lösungen für Community Policing den Zugang marginalisierter Gruppen zu Strafverfolgungsbehörden erleichtern können.

Als CITYCoP-Projektpartner hat das BIM einen Menschenrechtsrahmen mitentwickelt, um sicherzustellen, dass die Menschenrechte aller NutzerInnen der App gewahrt werden. Zur vorliegenden Publikation hat das BIM-Team das Kapitel "A Human Rights-Based Approach to Community Policing (CoP): Participation, Equality and Non-Discrimination with Special Focus on New Internet Communication Technologies (ICTs)" beigesteuert, verfasst von diesen AutorInnen:

  • Petr Kudelka
  • Johanna Lober
  • Anna Müller-Funk
  • Karl Schönswetter
  • Andrea Schüchner
  • Hannes Tretter

Nach der Abschlusskonferenz vom April 2018 schließt Changing Communities, Changing Policing das CITYCoP-Projekt mit der Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in einer wissenschaftlichen Monographie ab.

Die Publikation kann hier gekauft werden.

Mifsud Bonnici, Jeanne Pia (ed.);
Cannataci, Joseph (ed.)
NWV
2018
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