Human Rights Talks

HUMAN RIGHTS TALK: Das Recht als Motor sozialen Wandels?

Am Dienstag, den 19. Mai 2015 um 19:00 Uhr findet der dritte HUMAN RIGHTS TALK: "Das Recht als Motor gesellschaftlichen Wandels?" des Sommersemesters  im Dachgeschoß des Juridicums statt. Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Der HUMAN RIGHTS TALK erörtert innovative rechtliche Strategien, die den Zugang zum Recht für gesellschaftlich benachteiligte Gruppen ermöglichen und das Recht für sozialen Wandel mobilisieren sollen – z.B. mittels strategischer Prozessführung. Zudem wird die Rolle von Universitäten als Ausbildungsstätten zukünftiger JuristInnen besprochen. Das progressive Unterrichtsmodell der „law clinic“, bei der erfahrungsorientiertes Lernen durch die Zusammenarbeit mit bedürftigen KlientInnen im Vordergrund steht, kann zur Entwicklung eines sozialen Bewusstseins von JusstudentInnen beitragen. Die gesellschaftliche Rolle, die RechtsanwenderInnen erfüllen, kann so reflektiert und selbstständig hinterfragt werden. Gleichzeitig können „law clinics“ eine wichtige gesellschaftliche Funktion als Partnerinnen von NGOs oder Kanzleien erfüllen, zB durch rechtliche Recherche, innovative akademische Ansätze und den Aufbau internationaler Netzwerke.

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Ort: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Menschenrechte zwischen Religionen und Kulturen

Heute Abend, 14. April 2015, findet um 19 Uhr der zweite HUMAN RIGHTS TALK: „Menschenrechte zwischen Religionen und Kulturen“ des Sommersemesters im Dachgeschoß des Juridicums statt. Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert und in Kooperation mit dem DRAVA Verlag abgehalten.

Oftmals werden Menschenrechte als eurozentrisches Konzept kritisiert, das durch Kulturimperialismus anderen Staaten und Kulturen aufgebürdet wird. Häufig finden sich dabei auch Aussagen, dass Menschenrechte mit gewissen Religionen und Kulturen nicht vereinbar seien und hinterfragen so die Allgemeingültigkeit und Universalität der Menschenrechte. Der Frage, in wie weit Menschenrechte einen globalen Anspruch geltend machen können, ein Thema welches in den vergangenen Monaten auch heftig in den Medien diskutiert wurde, geht  der österreichisch-kanadischer Völker- und Menschenrechtler Peter Leuprecht in seinem Impulsreferat nach. Dieses wird im Anschluss von Ingeborg Gerda Gabriel (Institut Sozialethik und Forschungszentrum Menschenrechte, Universität Wien), und Manfred Nowak (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) diskutiert. Moderiert wird das Gespräch von Irene Brickner (Der Standard).

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Ort: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Universale Menschenrechte und Globaler Kapitalismus: David gegen Goliath?

Am Donnerstag, den 26. März 2015 wird in der Aula des Universitätscampus Altes AKH der HUMAN RIGHTS TALK: „Universale Menschenrechte und Globaler Kapitalismus: David gegen Goliath“ stattfinden. Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Vor über 20 Jahren legte die internationale Staatengemeinschaft bei der Weltmenschenrechtskonferenz in Wien fest, dass Menschenrechte „universell, unteilbar und interdependent“ sind. Aber bis heute sind soziale, wirtschaftliche und kulturelle Rechte (WSK Rechte) mit wesentlich schwächeren Beobachtungs- und Durchsetzungsmechanismen ausgestattet. Die globalen Finanzkrisen der letzten Jahre haben jedoch gezeigt, dass Fragen sozialer Gerechtigkeit, der Solidarität und jene der Verteilungsgerechtigkeit intrinsisch mit dem Schutz von WSK Rechten verbunden sind und eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts darstellen.

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Ort: 
Aula des Universitätscampus Altes AKH (1. Hof, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Responsibility to Protect? Humanitäre Intervention aus der Sicht von Opfern bewaffneter Konflikte

Anlässlich des 100. Jahrestags des Ersten Weltkriegs findet am 21. Mai um 19:00 im Dachgeschoß des Juridicums der Universität Wien eine Podiumsdiskussion mit dem Titel  „HUMAN RIGHTS TALK: Responsibility to Protect? Humanitäre Intervention aus der Sicht von Opfern bewaffneter Konflikte.“, die in Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft organisiert wird. Inhalt der Diskussion wird zum einen das Konzept der internationalen Schutzverantwortung sein, zum anderen die Erörterung historischer Beispiele von humanitären Interventionen bzw. auch Nicht-Interventionen.

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Ort: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Ukraine quo vadis?

Richard Kühnel (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich), Kateryna Mishchenko (Herausgeberin und Übersetzerin aus Kiew, derzeit am Institut für die Wissenschaft vom Menschen), Susanne Scholl (ehem. ORF-Korrespondentin in Moskau) und Hannes Tretter (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) gingen am 25.03.2014 der Frage nach, welche menschenrechtlichen Auswirkungen die derzeitigen politischen Entwicklungen in der Ukraine haben und welche Rolle und Verantwortung die Europäische Union dabei hat.

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