Projekte Umweltmigration

StartClim2016: Migration, Klimawandel und soziale und ökonomische Ungleichheiten

Der Klimawandel hat nicht nur direkte Auswirkungen auf Migrationsbewegungen, indem er beispielsweise durch den Anstieg des Meeresspiegels Küstenregionen unbewohnbar macht, sondern auch indirekte, durch soziale, ökonomische oder politische Faktoren vermittelte Folgewirkungen, wie zum Beispiel die Verknappung ökonomischer Ressourcen.

ClimAccount: Menschenrechtliche Verpflichtungen der EU und Österreich für klimapolitische Maßnahmen in Drittstaaten und ihre mögliche Auswirkungen auf Migrationsbewegungen

Nicht nur der Klimawandel sondern auch klimapolitische Maßnahmen, d.h. Mitigations- und Adaptionsmaßnahmen, können negative Auswirkungen auf Menschenrechte, wie beispielsweise das Recht auf Nahrung, Wasser oder Wohnung, aber auch auf politische Partizipation und Nicht-Diskriminierung haben.

ClimMig: Klimawandelinduzierte Migration und der Bedarf an neuen normativen und institutionellen Rahmenwerken

Die Auswirkungen von Klimawandel werden zu Migration führen - das genaue Ausmaß hängt jedoch von Mitigations- und Adaptionsmaßnahmen ab. Es wird angenommen, dass die Mehrheit der betroffenen Personen innerhalb ihrer Region, also in Entwicklungsländern, bleibt bzw. bleiben wird. Nur wenige Leute verfügen über ausreichend Ressourcen, um den Weg in Länder außerhalb ihrer Region anzutreten.

Klimawandel und Menschenrechte: Der Status von Klimaflüchtlingen in Europa

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Swiss Initiative to Commemorate the 60th Anniversary of the Universal Declaration of Human Rights (UDHR) der Geneva Academy of International Humanitarian Law and Human Rights hat das Boltzmann Institut für Menschenrechte die Studie "Climate change and Human Rights: The Status of Climate Refugees in Europe" erstellt.