Roma-Dekade – Überarbeitung der mazedonischen Aktionspläne zu Bildung, Beschäftigung, Wohnen und Gesundheit

Das Projekt The Decade of Roma Inclusion – Revision of the Existing National Action Plans on Education, Employment, Housing and Health Within the Frame of the Roma Decade hatte zum Ziel, die bestehenden nationalen mazedonischen Aktionspläne (NAPs) der Romadekade von 2005 bis 2015 zu Beschäftigung, Bildung, Gesundheit und Wohnungswesen zu überarbeiten, sie in anwendbare politische Instrumente (mit Referenzwerten und Indikatoren) zu übersetzen und dadurch die tatsächliche Implementierung und Verantwortungsübernahme durch die staatlichen Institutionen zu unterstützen.
Grundlage des Projekts war ein breiter und inklusiver Konsultationsprozess, im Zuge dessen einerseits Transfer von Know-how über Erfahrungen und lessons learnt in anderen Unterzeichnerstaaten der Romadekade erfolgte sowie andererseits Konsultationen im Rahmen thematischer Workshops zu den vier Bereichen Beschäftigung, Bildung, Gesundheit und Wohnungswesen. An diesem partizipativen Prozess nahmen VertreterInnen der relevanten Ministerien und Institutionen ebenso teil wie nationale und lokale NGOs und in Mazedonien vertretene internationalen Organisationen. Gender floss als Querschnittsmaterie in alle Konsultationen ein.
Die Nationalen Aktionspläne sollen im Laufe des März 2009 von der mazedonischen Regierung angenommen werden und danach öffentlich zugänglich sein. Zur Information der breiten Öffentlichkeit wird nach der Annahme der NAPs eine Werbekampagne stattfinden, für die im Zuge des Projekts Broschüren und Plakate entwickelt und hergestellt wurden.
 

Land: 
Mazedonien
Beteiligte Personen : 

Projektkoordination: Christine Sommer
Internationale Expertin: Barbara Liegl
Projektmanager: Filippo Unterhofer
Lokaler Menschenrechtsexperte: Ninoslav Mladenovic
Administration: Jagoda Strasevska
Unter Mitwirkung lokaler ExpertInnen für die Bereiche Beschäftigung, Bildung, Gesundheit und Wohnungswesen

Kontakt: 
Trägerorganisation: 
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte – Forschungsverein
Projektstart: 
11/2008
Projektende: 
02/2009
Projekt abgeschlossen : 
Yes
Gefördert von: 
OSCE Spillover Monitor Mission to Skopje
Team: 
Development Cooperation and Business