Förderung der Ziele der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Menschenrechte

2007 hat das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte die Ausschreibung für einen 2 ½-jährigen Rahmenvertrag mit der Austrian Development Agency (ADA) gewonnen. Dieser hat zum Ziel Menschenrechte, Demokratie und Gute Regierungsführung sowie Friedenssicherung und Konfliktprävention in der inhaltlichen und strukturellen Arbeit der ADA und des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) verstärkt zu verankern. Der Rahmenwerkvertrag setzt sich aus vier großen Themenbereichen zusammen: Beratung bei Policy Fragen; Unterstützung auf Projekt- und Programmebene; Kapazitätenaufbau sowie EZA-relevante EDV-gestützte Dokumentation.

Im Mittelpunkt des Rahmenvertrages mit der ADA steht die Umsetzung bestehender Leitlinien in die Praxis. Im Jahr 2009 stand die Finalisierung der beiden Handbücher zu den Leitlinien Menschenrechte sowie Friedenssicherung und Konfliktprävention im Zentrum der Zusammenarbeit. Weitere wichtige Themen, die im Zuge von Hintergrundpapieren und Handreichungen behandelt wurden, waren die Herausforderungen der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit für die nächsten fünf Jahre, Fragile Staatlichkeit, die Justizsektorreformen in Uganda sowie HIV/AIDS und Menschenrechte.

Auch im Jahr 2009 erschienen wieder vier Ausgaben des vierteljährlichen Newsletters „Menschenrechte und Entwicklungszusammenarbeit“.

Land: 
Österreich
Beteiligte Personen : 

Wissenschaftliche Mitarbeit, Koordination: Christine Sommer
Wissenschaftliche Mitarbeit, Leitung: Manfred Nowak
Wissenschaftliche Mitarbeit, (Behinderung, Konflikt): Claudia Sprenger
Wissenschaftliche Mitarbeit, (Kinderrechte): Helmut Sax
Wissenschaftliche Mitarbeit, (Justizsektorreform): Karin Lukas
Wissenschaftliche Mitarbeit, (Newsletter): Claudia Hüttner
Wissenschaftliche Mitarbeit, (IDPs): Andrea Sölkner

Kontakt: 
Trägerorganisation: 
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Projektstart: 
12/2007
Projekt abgeschlossen : 
Yes
Gefördert von: 
Austrian Development Agency (ADA)
Team: 
Development Cooperation and Business