Projekte EZA und Wirtschaft

Handbuch: Menschenwürde auf der Anklagebank

Handbuch

Menschen mit intellektuellen und psychosozialen Beeinträchtigungen gehören zu den schutzbedürftigsten Gruppen von Verdächtigen und Beschuldigten in Strafverfahren. Sie sind besonders gefährdet kein faires Verfahren zu durchlaufen. Ihre Beeinträchtigung wird oft nicht bzw. nicht rechtzeitig erkannt oder nicht berücksichtigt. Ihre Verfahrensrechte, insbesondere das Recht auf Information, das Recht auf Zugang zu einem Rechtsbeistand und das Recht auf medizinische Unterstützung, vor allem auch während des Freiheitsentzuges, werden häufig nicht entsprechend gewahrt.

Menschenwürde auf der Anklagebank: Stärkung der Verfahrensrechte von strafrechtlich verdächtigen Personen mit intellektuellen und psychosozialen Beeinträchtigungen

Menschen mit intellektuellen und psychosozialen Beeinträchtigungen gehören zu den schutzbedürftigsten Gruppen von Verdächtigen und Beschuldigten in Strafverfahren. Sie sind besonders gefährdet kein faires Verfahren zu durchlaufen. Ihre Beeinträchtigung wird oft nicht bzw. nicht rechtzeitig erkannt oder nicht berücksichtigt. Ihre Verfahrensrechte, insbesondere das Recht auf Information, das Recht auf Zugang zu einem Rechtsbeistand und das Recht auf medizinische Unterstützung, vor allem auch während des Freiheitsentzuges, werden häufig nicht entsprechend gewahrt.

Das Boltzmann Institut für Menschenrechte widmete sich dieser Problematik gemeinsam mit Projektpartnern aus vier europäischen Ländern, dem Bulgarian Helsinki Commitee in Bulgarien, der League of Human Rights in der Tschechischen Republik, der Organisation Mental Health Perspectives in Litauen  und dem Peace Institute in Slowenien.

IMPAIR project team, Vilnius 2017

GLOBAL VALUE – die Auswirkungen der Tätigkeit von Multinationalen Unternehmen auf Globale Entwicklung und Wertschöpfung

Der Privatsektor ist ein wichtiger Akteur im Rahmen der globalen Entwicklungszusammenarbeit. Trotz zahlreicher Rufe nach Unternehmensverantwortlichkeit fehlt bisher ein umfassender Rahmen für die Einschätzung und das Management der Auswirkungen des unternehmerischen Handelns auf globale Entwicklung. Das GLOBAL VALUE Projekt widmet sich dieser Aufgabe.

Die Ergebnisse des Projekts sind:

Haftung von europäischen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen – gerichtliche und außergerichtliche Möglichkeiten

Die Möglichkeit bei Menschenrechtsverletzungen rechtliche Abhilfe und allenfalls Schadenersatz zu verlangen, ist ein wichtiger Grundpfeiler des Menschenrechtsschutzes und stellt selbst ein Menschenrecht dar, das in zahlreichen internationalen Verträgen garantiert wird. Dieses Recht gilt natürlich auch, wenn eine Menschenrechtsverletzung direkt oder indirekt durch unternehmerische Handlungen verursacht wurde.

Kick-Off Meeting San Sebastián, September 2014
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Finale Publikation: Human Rights in Business Removal of Barriers to Access to Justice in the European Union

Beschweren statt vor Gericht ziehen: ein möglicher Interessenausgleich zwischen Menschenrechten und Wirtschaft?

Menschenrechte wiegen mehr als Firmengewinne. Was selbstverständlich erscheint, ist lange nicht überall Realität. Tatsächlich stehen Menschenrechte und Little Boy carrying a heavy sackunternehmerische Interessen recht häufig in einem problematischen Verhältnis zueinander. Doch welche Mechanismen ermöglichen die Lösung solcher Konflikte im besten Interesse aller Beteiligten?