Pilotprojekt zur Qualitätssicherung des erstinstanzlichen Asylverfahrens in Österreich

Die Projektidee zur Qualitätssicherung des erstinstanzlichen Asylverfahrens in Österreich umfasste in einem Zeitraum von 18 Monaten auf Basis eines zuvor erarbeiteten Kriterienkatalogs die Analyse eines Samples von ca. 70 Verfahren. Die Ergebnisse der Verfahrensanalyse wurden anschließend wissenschaftlich aufbereitet. Das Projekt wurde von MitarbeiterInnen des BIM in Zusammenarbeit mit MitarbeiterInnen des Bundesasylamts durchgeführt und vom Europäischen Flüchtlingsfonds und dem Bundesministerium für Inneres kofinanziert. Dem Projektteam stand ein Lenkungsausschuss aus VertreterInnen des UNHCR-Büros in Wien, von ACCORD/Rotes Kreuz, des Unabhängigen Bundesasylsenats, des Bundesministeriums für Inneres, des Bundesasylamts und des BIM zur Seite. Schließlich mündete die Verfahrensanalyse in einen Bericht, der die wesentlichen Ergebnisse (untermauert mit konkreten Beispielen aus den analysierten Akten) sowie Empfehlungen zur Verbesserung der Qualität der Asylverfahren enthielt.

Land: 
Österreich
Beteiligte Personen : 

Projektleitung (BIM), wissenschaftliche Mitarbeit: Kerstin Buchinger
Wissenschaftliche Mitarbeit: Barbara Linder, Margit Ammer
Projektsupervision: Manfred Nowak
 

Kontakt: 
Trägerorganisation: 
Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
Projektstart: 
01/2007
Projektende: 
06/2008
Projekt abgeschlossen : 
Yes
Gefördert von: 
Europäischer Flüchtlingsfonds, Bundesministerium für Inneres
Team: 
Anti-Discrimination, Diversity and Asylum