Partizipation für den Schutz von Kinderrechten – P4P

Zentrum polis – Politik Lernen in der Schule ist Partnerorganisation des europaweiten Projektes. Das partizipative Projekt widmet sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen (Children and Young People´s Advisory Groups) folgenden Forschungsfragen:

  • Wie können Serviceangebote für von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche kinder- und jugendgerecht gestaltet werden? Was sind die Bedürfnisse junger Menschen in dieser Hinsicht?
  • Wie wird multidisziplinär und interinstitutionell auf Gewalt reagiert? Wie können Verantwortliche in den Einrichtungen so zusammenarbeiten, dass eine schützende und stärkende Umgebung für Kinder und Jugendliche mit hohem Gewaltrisiko oder mit Gewalterfahrungen entsteht?
  • Was macht es wahrscheinlicher, dass Kinder/Jugendliche Fälle von Gewalt berichten und aktiv Hilfe in Anspruch nehmen?

Ein Konsortium aus 9 Partnerorganisationen sowie Beratungsgruppen von Kindern/Jugendlichen mit hohem Gewaltrisiko bzw. mit Gewalterfahrungen erarbeiten Antworten auf diese Fragen.

Die ProjektpartnerInnen sammeln zunächst auf nationaler Ebene Beispiele guter Praxis und führen eine Online-Befragung von Kindern und Jugendlichen durch. Sie bilden weiters Arbeitsgruppen mit besonders vulnerablen Gruppen von Kindern/Jugendliche, die ein erhöhtes Risiko für Gewalt aufweisen bzw. bereits Gewalterfahrungen haben. Dazu zählen Betroffene von Gewalt in der Familie, Kinder/Jugendliche, die politische Gewalt oder Gewalt in Einrichtungen wie Haftanstalten oder Pflegesystemen erfahren haben, Angehörige von Minderheiten sowie geflüchtete junge Menschen. Die Zielgruppe in Österreich sind Kinder und Jugendliche mit einem Fluchthintergrund.

Das Konsortium entwickelt Tools für ProfessionalistInnen kinderspezifischer Einrichtungen und eine Online-Ressource für Kinder (in Konsultation mit zwei jugendlichen Beratungsgruppen unterschiedlichen Alters im Zentrum für Kinderrechte in Belfast). Diese Ressourcen können von Service-AnbieterInnen dazu genutzt werden, bei der Gestaltung von Support-Dienstleistungen ein stärkeres Augenmerk auf die Sichtweisen junger Menschen zu legen. Die gewonnenen Erkenntnisse und die Projektergebnisse fließen in mehrere Train-the-trainer-Workshops und in Verbreitungsaktivitäten ein.

Land: 
Belgien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Österreich, Rumänien
Beteiligte Personen : 

Sabine Mandl, Helmut Sax, Elisabeth Turek

Kontakt: 
Trägerorganisation: 
Centre for Children´s Rights (Queen´s University, Belfast, UK)
Partnerorganisationen: 
Include Youth (UK), Univ. of Nottingham (UK), Children´s Rights Knowledge Centre (BE), Leuven Institute of Criminology (BE), Rhein-Main Uni der Angew. Wissensch. (DE), UNESCO Child and Familiy Research Centre (IE),Babes-Bolyai Uni (RO), BIM/polis (AT)
Projektstart: 
01/2018
Projektende: 
12/2020
Gefördert von: 
Europäische Kommission (DG Justice and Consumers)
Team: 
Women's Rights, Child Rights, Human Trafficking
Human Rights Education

Co-funded by the Justice Programme of the European Union 

Disclaimer

This project is implemented with the financial support of the Justice Programme of the European Union. The contents of this website are the sole responsibility of the BIM and its project partners and can in no way be taken to reflect the views of the European Commission.