GLOBAL VALUE – die Auswirkungen der Tätigkeit von Multinationalen Unternehmen auf Globale Entwicklung und Wertschöpfung

Der Privatsektor ist ein wichtiger Akteur im Rahmen der globalen Entwicklungszusammenarbeit. Trotz zahlreicher Rufe nach Unternehmensverantwortlichkeit fehlt bisher ein umfassender Rahmen für die Einschätzung und das Management der Auswirkungen des unternehmerischen Handelns auf globale Entwicklung. Das GLOBAL VALUE Projekt widmet sich dieser Aufgabe.

Die Ergebnisse des Projekts sind:

  • ein unabhängiger Analyserahmen für unternehmerische Wirkungsanalyse in unterschiedlichen Bereichen nachhaltiger Entwicklung, eine Liste von Indikatoren sowie einen „Toolkit“ für multinationale Unternehmen;
  • ein Katalog an Vorschlägen und Empfehlungen für politische EntscheidungsträgerInnen, Unternehmen und NGOs;
  • empirische Daten zur Unterstützung des akademischen Diskurses über unternehmerische Auswirkungen auf nachhaltige Entwicklung und deren Bezug zu Unternehmensverantwortung, Wettbewerb und Entwicklungszusammenarbeit;
  • methodologische Weiterentwicklung bezüglich unternehmerischer Wirkungsanalyse, Stakeholder Partizipation, „crowd intelligence“ und „design thinking“ im Forschungskontext.

Das BIM bringt hierbei vor allem die menschenrechtliche Expertise ein. Im Jahr 2015 wurde die Fallstudie zur Einhaltung der Kernarbeitsnormen im Teesektor in Tanzania erarbeitet. In Kooperation mit dem deutschen Öko Institut unternahm das BIM-Team zu diesem Zweck im Februar 2015 eine Forschungsreise nach Tanzania. Weitere Schwerpunkte des Projekts lagen auf der Vorbereitung und Entwicklung des Toolkits.

http://www.global-value.eu

Land: 
global
Beteiligte Personen : 

Projektimplementierung: Karin Lukas, Barbara Linder, Claudia Sprenger

Projektmanagement: Barbara Linder

Kontakt: 
Trägerorganisation: 
Institut für Nachhaltiges Management (RIMAS), Wien
Partnerorganisationen: 
11 Partnerorganisationen, darunter: Aalto Universität, FI, Öko-Institut e.V., Universität Sevilla, ES
Projektstart: 
01/2014
Projektende: 
04/2017
Projekt abgeschlossen : 
Yes
Gefördert von: 
European Commission, Directorate General Research, 7th Framework Programme