Menschenrechte und Wirtschaft

Beschweren statt vor Gericht ziehen: ein möglicher Interessenausgleich zwischen Menschenrechten und Wirtschaft?

Menschenrechte wiegen mehr als Firmengewinne. Was selbstverständlich erscheint, ist lange nicht überall Realität. Tatsächlich stehen Menschenrechte und Little Boy carrying a heavy sackunternehmerische Interessen recht häufig in einem problematischen Verhältnis zueinander. Doch welche Mechanismen ermöglichen die Lösung solcher Konflikte im besten Interesse aller Beteiligten?    

CSR & Human Resources: 1. Global Compact General Meeting 2013

„CSR – HR = PR“ Diese Formel bringt die Relevanz der Personalfrage für eine ganzheitliche CSR-Strategie auf den Punkt. Das 1. Global Compact General Meeting am 20. Februar 2013 steht unter dem Motto eines der Schwerpunktthemen für dieses Jahr, CSR und Human Resources. Mit einer Keynote von Elaine Cohen (internationale Expertin zum Thema), und Diskussion an Thementischen u.a. zu „Human Resources und Menschenrechte“, geleitet von Astrid Steinkellner (BIM).

Ort: 
Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien

Förderung von Corporate Social Responsibility (CSR) zur Prävention von Menschenhandel

Das Ziel des Projekts ist die Adaptierung der ‚Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte des UN Sonderbeauftragten John Ruggie‘ (‚Ruggie-Guidelines‘) für den Kontext Menschenhandel. Die Leitprinzipien sollen in insgesamt drei Sektoren implementiert werden: Landwirtschaft, Bauwirtschaft und Tourismus.

The Direct Human Rights Obligations Of Corporations In International Law

Von 17. - 19. Jänner 2013 findet in Bled in Slowenien der Glothro Workshop zum Thema "The Direct Human Rights Obligations Of Corporations In International Law" statt. Teilnehmerin von Seiten des BIM ist Karin Lukas, die am 17. Jänner von 16:50 - 17:10 über das Thema "Right of access to remedy for victims of corporate abuses" spricht.

Das Programm zum Workshop ist auf der Homepage des Workshops verfügbar. 

Ort: 
Graduate School of Government and European Studies in Bled, Slovenien

Wirtschaft-Menschen-Rechte: Wege der Konfliktlösung in Unternehmen

Anlässlich des Abschlusses des Forschungsprojektes "Außergerichtliche Beschwerdemechanismen für Wirtschaft und Menschenrechte" organisierte das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte folgenden Veranstaltung:

Wirtschaft-Menschen-Rechte: Wege der Konfliktlösung in Unternehmen

Ort: 
Café Griensteidl (Extrazimmer), Michaelerplatz 2,1010 Wien

Der ANDERE Dialog - Unternehmensverantwortung im Ausland

Wie kann ein Unternehmen darauf verpflichtet werden, Menschenrechte, Gesundheits- und Umweltstandards einzuhalten? Alle soft-law Initiativen sehen die Antwort in Selbstregulierung. NeSoVe sieht dies durch die Analyse von CSR und die gelebte Praxis widerlegt. Es bedarf klare gesetzliche Regelungen, die Unternehmenshandeln präventiv und repressiv zum Schutz von Mensch und Umwelt reglementieren. Am 11. Oktober wollen wir über sinnvolle und notwendige Maßnahmen zur Unternehmensverantwortung im Ausland diskutieren, sowie die Frage behandeln, welche regulatorische Aufgaben hier den österreichischen demokratisch legitimierten EntscheidungsträgerInnen zukommen.

Rahmenvertrag mit der Swedish International Development Co-operation Agency (Sida)

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte ist seit Anfang 2011 Mitglied in einem von ICON Public geführten Konsortium, das einen 2-jährigen Beratungsvertrag mit der schwedischen Entwicklungsagentur (Sida) erhalten hat. Weitere Partner des Konsortiums sind die Konrad Adenauer Stiftung sowie Orgut Consulting. Ziel des Rahmenvertrages sind kurzfristige menschenrechtliche Beratungstätigkeiten in Ländern in denen Sida bzw. schwedische Botschaften tätig sind.

Buchforum EU & International: Sozialkapitel in Handelsabkommen

ArbeitnehmerInnenrechte am Verhandlungstisch - Kolumbien als Prüfstein

Seit 2007 verhandelt die EU verstärkt bilaterale Freihandelsabkommen mit Drittstaaten aus. Die Verhandlungen mit Ländern, in denen internationale Mindestarbeitsnormen verletzt werden, ließen Forderungen seitens der Zivilgesellschaft und der ArbeitnehmerInnenorganisationen nach Sozialkapiteln laut werden.

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