Menschenrechte in Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft

Verletzung von Sozialen Rechten in 41 europäischen Staaten

European Committee of Social Rights

Der Europäische Sozialausschuss konstatiert 252 Verletzungen der Europäischen Sozialcharta, dem Pendant zur Europäischen Menschenrechtskonvention im Bereich Soziales, in 41 Staaten des Europarats.

Die Analyse zeigt große Unterschiede in den verschiedenen Staaten. Der Ausschuss stellte in allen Staaten Verletzungen fest, die Zahl der Verletzungen sind überproportional hoch in in Georgien, Aserbaidschan und Armenien. Die meisten Staaten erfüllen jedoch die Anforderungen der Charta in Sachen Mindestlohn nicht. Auch die Umsetzung des Streikrechts, ein essentiales Recht zur Umsetzung sozialer Standards, wird in einigen Ländern nicht eingehalten (Bulgarien, Dänemark, Irland, Schweden und Ukraine).

Haftung von europäischen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen – gerichtliche und außergerichtliche Möglichkeiten

Die Möglichkeit bei Menschenrechtsverletzungen rechtliche Abhilfe und allenfalls Schadenersatz zu verlangen, ist ein wichtiger Grundpfeiler des Menschenrechtsschutzes und stellt selbst ein Menschenrecht dar, das in zahlreichen internationalen Verträgen garantiert wird. Dieses Recht gilt natürlich auch, wenn eine Menschenrechtsverletzung direkt oder indirekt durch unternehmerische Handlungen verursacht wurde.

Kick-Off Meeting San Sebastián, September 2014
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Training Session III, Wien, Dezember 2015
Finale Publikation: Human Rights in Business Removal of Barriers to Access to Justice in the European Union

Bilaterales Seminar "Gewalt an Frauen mit Behinderungen" in Skopje/Mazedonien

TeilnehmerInnen des Seminars

Am 03. Dezember ist der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Aus diesem Anlass lud das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, vertreten durch Sozialattaché Mag. Harald Fugger, am 02.Dezember zu einem bilateralen Seminar "Gewalt an Frauen mit Behinderungen" in Skopje/ Mazedonien ein. Das BMASK, VertreterInnen vom Gewaltschutzzentrum "Hope", von der Antidiskriminierungs-NGO "Polio Plus" und anderen NGO`s in diesem Bereich, sowie dem mazedonischen Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik erörterten gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, vertreten durch Claudia Sprenger, dieses Thema.

Beschweren statt vor Gericht ziehen: ein möglicher Interessenausgleich zwischen Menschenrechten und Wirtschaft?

Menschenrechte wiegen mehr als Firmengewinne. Was selbstverständlich erscheint, ist lange nicht überall Realität. Tatsächlich stehen Menschenrechte und Little Boy carrying a heavy sackunternehmerische Interessen recht häufig in einem problematischen Verhältnis zueinander. Doch welche Mechanismen ermöglichen die Lösung solcher Konflikte im besten Interesse aller Beteiligten?    

Individualbeschwerde zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten tritt in Kraft!

Zusatzprotokoll des UN-Sozialpakts Bild 1Der Beitritt Uruguays zum Zusatzprotokoll des UN-Sozialpakts ebnet den Weg zu einem Beschwerdeverfahren für Menschen, die ihre sozialen Rechte verletzt sehen. Sie können sich nach Ausschöpfung des nationalen Instanzenzuges an die Vereinten Nationen zu wenden. Das Beschwerdeverfahren wird am 5.5.2013 in Kraft treten.

CSR & Human Resources: 1. Global Compact General Meeting 2013

„CSR – HR = PR“ Diese Formel bringt die Relevanz der Personalfrage für eine ganzheitliche CSR-Strategie auf den Punkt. Das 1. Global Compact General Meeting am 20. Februar 2013 steht unter dem Motto eines der Schwerpunktthemen für dieses Jahr, CSR und Human Resources. Mit einer Keynote von Elaine Cohen (internationale Expertin zum Thema), und Diskussion an Thementischen u.a. zu „Human Resources und Menschenrechte“, geleitet von Astrid Steinkellner (BIM).

Ort: 
Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien

Unternehmen in Konfliktregionen

Titelseite: Unternehmen in Konfliktregionenvon Karin Lukas und Astrid Steinkellner (Mitarbeit Gabriel Thurner)

Unternehmen in Konfliktregionen

INEF Forschungsreihe Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung 12/2012

Die Mehrheit der Menschenrechtsverletzungen, an denen Unternehmen beteiligt sind, findet in Konfliktregionen ohne funktionierende (rechts-) staatliche Strukturen statt. Die vorliegende Studie untersucht, welche negativen Effekte durch die Aktivitäten von Unternehmen in Konfliktregionen entstehen können und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen sollten, um diese zu mindern. Auch der Rolle von Unternehmen als „Problemlöser“ wird nachgegangen.

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