Menschenrechte in Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft

Soziale Rechte in der EU und die Europäische Sozialcharta

Karin Lukas, Vizepräsidentin des Europäischen Sozialausschusses, hat am 8. März 2017 einen Vortrag im Europäischen Parlament gehalten. Sie diskutierte den Schutz von sozialen Rechten in der EU sowie durch die Europäische Sozialcharta und identifizierte mögliche Spannungsfelder, die sie anhand des Beispiels der Sparmaßnahmen in Griechenland und den Einfluss auf soziale Rechte erläuterte.

Corporate Accountability - The Role and Impact of Non-Judicial Grievance Mechanisms

Cover Corporate Accountability

Während viele von uns der Aussage zustimmen würden, dass Menschenrechte wichtiger sind als Unternehmensgewinne, sieht die Realität oft anders aus; dies machen etwa Kinderarbeit oder Umweltzerstörung durch Unternehmenstätigkeiten deutlich. Davon ausgehend, dass es schwierig ist, Menschenrechten und Unternehmensinteressen gleichermaßen Rechnung zu tragen, prüft Corporate Accountability die Grenzen und das Potential bestehender Beschwerdemechanismen und untersucht außergerichtliche Möglichkeiten zur Konfliktlösung im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte.

Stellungnahme zur Änderung des Unternehmensgesetzbuches - Umsetzung der Richtlinie für die Angabe nicht-finanzieller Informationen

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) hat zur geplanten Änderung des UGB Stellung genommen. Durch die Änderung soll die Richtlinie für die Angabe nicht-finanzieller Informationen (NFI-Richtlinie) umgesetzt werden. Bestimmte Unternehmen müssen in Zukunft eine nicht-finanzielle Erklärung veröffentlichen. In dieser Erklärung werden Unternehmen auch zur Achtung der Menschenrechte im Unternehmen berichten.

Menschenwürde auf der Anklagebank: Stärkung der Verfahrensrechte von strafrechtlich verdächtigen Personen mit intellektuellen und psychosozialen Beeinträchtigungen

Menschen mit intellektuellen und psychosozialen Beeinträchtigungen gehören zu den schutzbedürftigsten Gruppen von Verdächtigen und Beschuldigten in Strafverfahren. Sie sind besonders gefährdet kein faires Verfahren zu durchlaufen. Ihre Beeinträchtigung wird oft nicht bzw. nicht rechtzeitig erkannt oder nicht berücksichtigt. Ihre Verfahrensrechte, insbesondere das Recht auf Information, das Recht auf Zugang zu einem Rechtsbeistand und das Recht auf medizinische Unterstützung, vor allem auch während des Freiheitsentzuges, werden häufig nicht entsprechend gewahrt.

Das Boltzmann Institut für Menschenrechte widmete sich dieser Problematik gemeinsam mit Projektpartnern aus vier europäischen Ländern, dem Bulgarian Helsinki Commitee in Bulgarien, der League of Human Rights in der Tschechischen Republik, der Organisation Mental Health Perspectives in Litauen  und dem Peace Institute in Slowenien.

IMPAIR project team, Vilnius 2017

Training Session: Access to remedies in the EU for victims of corporate related human rights abuse

Am 16. Dezember 2015 kamen WissenschaftlerInnen, VertreterInnen von NGOs und Unternehmen, AnwältInnen und RichterInnen im Haus der Europäischen Union in Wien zusammen, um den Zugang zu Rechtsmitteln in der Europäischen Union für Opfer von unternehmensbezogenen Menschenrechtsverletzungen zu diskutieren.

Das Trainingsseminar wurde vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „Haftung von europäischen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen – gerichtliche und außergerichtliche Möglichkeiten“ organisiert. Ziel des Trainingsseminars war es, über aktuelle rechtliche Möglichkeiten und Herausforderungen zu informieren, sowie eine Diskussionsmöglichkeit mit internationalen ExpertInnen und den ProjektwissenschaftlerInnen zu bieten. Es war bereits die dritte Veranstaltung dieser Art im Rahmen des Forschungsprojektes, nach den Trainingsseminaren in San Sebastian (Spanien) im Februar 2015 und in Tilburg (Niederlande) im Juni 2015 (für nähere Informationen zu diesen Veranstaltungen sh. die Website und den Youtube-Kanal des Projekts).

HUMAN RIGHTS TALK: Eine zweite oder die letzte Chance? Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

Sustainable Development Goals

Wir möchten Sie herzlich zur zweiten Podiumsdiskussion des Semesters „HUMAN RIGHTS TALK: Eine zweite, oder die letzte Chance? Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ einladen, die am Mittwoch, den 25. November 2015 um 19:00 Uhr im Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien) stattfindet. Die Veranstaltung wird vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien und vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Kooperation mit der Schweizerischen Botschaft in Österreich organisiert.

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Ort: 
Dachgeschoß des Juridicums

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