Kinderrechte

Keine Gewalt in Haft, fordern Kinder und Jugendliche in Europa

Am 16. Jänner 2013 wurde von der Children’s Rights Alliance for England (CRAE) ein Forschungsbericht präsentiert, der Gewalterfahrungen in Haft von insgesamt mehr als 120 Kindern und Jugendlichen aus fünf europäischen Staaten schildert und Verbesserungsvorschläge der jungen Menschen aufzeigt. Das BIM ist als nationaler Partner für Österreich an diesem Projekt beteiligt.

INTEGRACE: Integration von Flüchtlingskindern und asylwerbenden Kindern in den Bildungssystemen der EU

Im Projekt ging es hauptsächlich um die Identifizierung von Best-Practice-Beispielen und die Erarbeitung von Empfehlungen zur Integration von Flüchtlingskindern und asylsuchenden Kindern in den Bildungssystemen der EU (umfasste insgesamt alle 27 EU Mitgliedsstaaten, Norwegen und vier westliche Balkanstaaten). Das „Center of the Study of Democracy (CSD) – Bulgarien“ war für die Koordination des Projektes zuständig. Die Partner Organisationen waren: The Censis Foundation – Italien, Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte – Österreich, The Peace Institute – Slowenien und die Universität von Halmstad – Schweden. Außerdem haben unabhängige ExpertInnen Berichte über bewährte Methoden in ihren Ländern und benachbarten Staaten verfasst.

Was halten Kinder und Jugendliche von Partizipation?

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) war in den Jahren 2010 und 2011 Partner des Projekts Speak to the world – Children’s views on having their say in European and international decision-making, das die Umsetzung des Kinderrechts auf Partizipation auf europäischer und internationaler Ebene untersuchte. Konkret ging es darum, herauszufinden, ob Kinder und Jugendliche bei Angelegenheiten, die ihre Rechte betreffen, mitreden können und inwieweit sie an internationalen und europäischen Entscheidungsprozessen beteiligt sind.

Workshop mit 100 Kinder und Jugendlichen im Europahaus/Wien im Jänner 2011

Gewaltschutz für Jugendliche in Haft

Zielsetzung des Projekts „Gewalt gegen Jugendliche im Strafvollzug aus Perspektive der Betroffenen“ (engl. Originaltitel „End violence against children in custody“) ist es, auf Basis einer unmittelbaren Zusammenarbeit mit betroffenen Jugendlichen Gewalt im Strafvollzug zu untersuchen, Empfehlungen zu entwickeln und gemeinsam mit den Jugendlichen und EntscheidungsträgerInnen an deren Umsetzung zu arbeiten.

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