Kinderrechte

Internationaler Tag der Kinderrechte, 20. November 2016

Ausschnitt aus Umschlagbild polis aktuell 11/14 Kinderrechte

Am 20.11.1989 wurde von den Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention beschlossen. Auch 27 Jahre später ist die Einhaltung der Kinderrechte keine Selbstverständlichkeit. Kinderrechte-Verletzungen passieren auch in Österreich. Solange Kinder Opfer von Gewalt sind, im Bildungssystem nicht die gleichen Chancen haben und Kinder als Flüchtlinge im Vergleich zu „österreichischen“ Kindern nicht die gleichen Rechte haben, besteht Handlungsbedarf.

Kinderhandel-Tagung: Promoting the Human Rights and Best interests of Children in Transnational Child Protection Cases

Action Against Trafficking in Human Beings

Am 7./8. Dezember 2016 treffen sich Expertinnen aus den Mitgliedsländern des Ostseerats (Council of the Baltic Sea States, CBSS) in Stockholm zu einer Kinderhandel-Tagung mit dem Thema „Promoting the Human Rights and Best interests of Children in Transnational Child Protection Cases".

Helmut Sax wird als Mitglied der ExpertInnengruppe des Europarats zu Menschenhandel (GRETA) berichten über „Progress in developing an effective policy and practice against exploitation and trafficking of children".

Details
Ort: 
Stockholm

Netzwerkkonferenz "Aktionsplan im Dialog"

In Berlin findet eine Netzwerkkonferenz "Aktionsplan im Dialog" zur Umsetzung des Aktionsplans der deutschen Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung statt, veranstaltet vom BMFSFJ und den NGOs "Die Kinderschutz-Zentren" und ECPAT Deutschland.

Helmut Sax wurde eingeladen zum Thema Kinderhandel und "Anforderungen an ein nationales Unterstützungsverfahren zum Schutz der betroffenen Kinder" zu referieren.

Details
Ort: 
Berlin

Fortbildungsseminar: Rechte des Kindes in der Praxis

Europäische Rechtsakademie [Logo]

Die Europäische Rechtsakademie (ERA) in Trier veranstaltet ein Fortbildungsseminar „für Fachleute, die im Kontext von Gerichtsverfahren mit Kindern interagieren" zum Thema: Rechte des Kindes in der Praxis - Erforschung eines multidisziplinären Ansatzes für eine kindgerechte Justiz im europäischen Recht.

Helmut Sax wurde zu einem Vortrag über kinderrechtliche Grundlagen und Anwendungsbeispiele sowie gemeinsam mit Astrid Podsiadlowski (EU-Grundrechteagentur) zur Gestaltung eines Workshops mittels einer Fallstudie aus dem Bereich Kinderhandel eingeladen.

Details
Ort: 
Trier

Workshop zu Kinderschutz und Jugendgerichtsbarkeit in Wien

Im Rahmen des EU Projektes: "Improving Juvenile Justice Systems in Europe - Training for professionals" fand der österreichische nationale Workshop in Österreich vom 23. 6. bis 24.6.2016 im Justizministerium in Wien statt.

Die Umsetzung des EU Projektes in Österreich erfolgt vom Ludwig Boltzmann Insitut für Menschenrechte in Kooperation mit dem Justizministerium. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Neuer Monitoring Leitfaden für Orte des Freiheitsentzugs für Kinder

Children´s Rights Behind Bars Project

Am 15. Februar fand unter Leitung der Organisation Defence for Children International (DCI) im Rahmen des Projektes Children’s Rights Behind Bars (Kinderrechte hinter Gittern) die offizielle Präsentation eines neuen Monitoring-Leitfadens statt. Dieses innovative Instrument, zu dessen Realisierung das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte über die letzten zwei Jahre beitrug, beinhaltet einen präventiven sowie kindgerechten Zugang, und ist "der erste europäische, praktische Leitfaden speziell für das Monitoring von Orten des Freiheitsentzugs für Kinder", so das DCI.

Roma Communities in Österreich als Betroffene des Kinderhandels?

Deckblatt des Berichts

Im Rahmen des Projekts CONFRONT (Countering new forms of Roma children trafficking: Participatory approach) fanden in Österreich verschiedene Aktivitäten zu Kinderrechten, Kinderschutz und möglichen Gefährdungen durch Ausbeutung von Kindern und Kinderhandel statt. Diverse Strategiedokumente zur Bekämpfung von Kinderhandel, Aktionspläne aber auch mediale Darstellungen verweisen häufig auf Kinder von Roma als besonders gefährdeter Gruppe, etwa im Zusammenhang mit Betteln von und mit Kindern.

25 Jahre Kinderrechtskonvention

Am 20. November 1989 beschlossen die Vereinten Nationen die Konvention über die Rechte des Kindes. Dieser internationale Vertrag sichert jedem Kind grundlegende politische, soziale, ökonomische, kulturelle und bürgerliche Rechte zu. Aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Kinderrechtskonvention (KRK) legt das BIM im November einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Kinderrechte.

Runder Tisch Armutsmigration und Kinderrechte erstmals in Wien

TeilnehmerInnen des Runden Tisches

Am 26. März 2015 veranstaltete das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte im Kolpinghaus Wien einen ganztägigen Runden Tisch zum Thema “Kinderschutz und Armutsmigration aus kinderrechtlicher Perspektive“. Mehr als 30 VertreterInnen von staatlichen und nichtstaatlichen Einrichtungen aus fünf Bundesländern sowie ExpertInnen aus Bulgarien nahmen an diesem ersten Austauschtreffen in Wien teil.
Den Hintergrund dazu bildet das aktuelle EU-Projekt “CONFRONT – Formen von Kinderhandel und Zuschreibungen in Bezug auf Roma“, an dem das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, in Zusammenarbeit mit ECPAT Österreich, beteiligt ist.

Armutsmigrationen nach Österreich sind in den letzten Jahren verstärkt Gegenstand öffentlicher Debatten geworden, doch eine an der Situation der Kinder orientierte, kinderrechtliche Perspektive fehlt zu diesem schwierigen, sensiblen und oftmals wenig differenziert bearbeitetem Thema weitgehend. Der Runde Tisch bot nun erstmals in Wien Gelegenheit, kinderrechtliche Fragestellungen offen anzusprechen und einen Erfahrungsaustauch zu initiieren, der bestehende Expertise und Initiativen in Österreich aufgreift und Wege einer effektiveren Zusammenarbeit diskutiert.

Projekt "Inclusive Spaces"

Seit 1.1.2015 ist das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte als Partner am Projekt "Inclusive Spaces" beteiligt (Projektleitung: queraum. kultur- & sozialforschung). Das Projekt wird über die Förderschiene "Sparkling Science" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft finanziert und versucht, aufbauend auf dem ‚Insider-Wissen‘ von Schüler/innen, einen innovativen Beitrag für ein gelingendes soziales Miteinander an Schulen zu leisten.

Seiten