Kinderrechte

Parlamentarische Enquete des Bundesrats zum Thema Kinder- und Jugendhilfe

"Kinder- und Jugendhilfe quo vadis? Rechte.Chancen.Prespektiven" ist der Titel einer Parlamentarischen Enquete, zu der der Bundesrat einlädt. Kinderrechte und Jugendschutz sind auch zentrales Thema des Vorsitzes von Bundesratspräsidentin Inge Posch-Gruska, die die Enquete eröffnet. Zur Einstimmung wird ein Text von Renate Welsh gelesen. Über die politischen Strategien werden  Referate von Familien- und Jugendministerin Juliane Bogner-Strauß, NÖ-Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und der Wiener Zweiten Landtagspräsidentin Veronika Matiasek gehalten.

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Ort: 
Großen Redoutensaal in der Hofburg, 1010 Wien

Stellungnahme BIM zur geplanten Kompetenzverschiebung im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe

Die Bundesregierung beabsichtigt weitreichende Änderungen in der verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung zwischen Bund und Bundesländern (vgl. Minsterialentwurf). In Bezug auf den geplanten Wegfall der Grundsatzgesetzgebungskompetenz im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe hat das BIM im Rahmen des Begutachtungsverfahrens am 10. Juli 2018 eine Stellungnahme abgegeben.

Verantwortung übernehmen für Gleichgewichte in Vielfalt Internationales Symposium – Kindheit, Jugend und Gesellschaft IX

Wir Menschen gestalten unser Leben als kulturbildende Gemeinschaften. Bestenfalls übernehmen wir wechselseitig Verantwortung für alle jene, die dieser Gemeinschaft angehören. Schließen sich Gemeinschaften, verlieren sie an Lebenskraft und vergehen (häufig entziehen sie zunächst anderen sozialen Gruppen deren Ressourcen). Bleiben sie zu weit offen, bleibt die Übernahme wechselseitiger Verantwortung aus und Gemeinschaften lösen sich auf.
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Ort: 
Festspielhaus Bregenz, Symphonikerplatz

United Nations Global Study on Children Deprived of Liberty

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschloss in der Resolution 69/157 des 18. Dezembers 2014, dass der ehemalige Generalsekretär, Ban Ki-Moon, eine umfassende Studie über den Freiheitsentzug von Kindern in Auftrag gibt. Im Oktober 2016 wurde der Ko-Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, Manfred Nowak, als leitender unabhängiger Experte für die weltweite Globale Studie der UNO ernannt.

Damit kein Kind unsichtbar bleibt – Manfred Nowak bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen

Manfred Nowak bei der Generalversammlung

Im August 2016 wurde Manfred Nowak, Ko-Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, zum unabhängigen Experten ernannt, der die Globale Studie über den Freiheitsentzug von Kindern leiten soll.

Manfred Nowak hat in seiner Rede auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Oktober 2017 erneut betont, wie wichtig die Globale Studie ist, um langfristigen Wandel herbeizuführen, welcher das Leben von Kindern verbessert und letztlich die Zahl jener Kinder, denen die Freiheit entzogen wird, reduziert. Ein Kernziel der Globalen Studie ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Rechte der Kinder besser geschützt werden und die Rahmenbedingungen im besten Interesse des Kindes verbessert werden können. Er rief die Mitgliedstaaten auf, die Studie zu unterstützen und sich an der Finanzierung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass kein Kind unsichtbar bleibt.

Trafficking in Children and the Best Interests of the Child

 17th Alliance against Trafficking in Persons Conference (OSCE), Copyright: OSCE

Zum bereits 17. Mal findet die OSCE Alliance against Trafficking in Persons Conference statt. Dieses Jahr wird sie am 03. und 04. April in der Wiener Hofburg abgehalten. Dort wird am Dienstag den 04.04. Helmut Sax  im Rahmen von Panel 2 zum Thema Kinderschutz diskutieren und in diesem Rahmen zusätzlich den diesjährigen GRETA-Bericht mit Schwerpunkt Kinderhandel vorstellen.

Weitere Veranstaltungsdetails finden Sie hier: http://www.osce.org/event/alliance17

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Ort: 
Neuer Saal, 2 Stock, Hofburg, A-1010 Wien

Stärkung der Jugendgerichtsbarkeit im Anti-Terrorismus Kontext: Kapazitätsaufbau und Peer-Learning zwischen beteiligten AkteurInnen

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) fungiert in diesem Projekt als nationaler Partner, das von der belgischen Organisation „International Juvenile Justice Observatory“ geleitet wird. Im Rahmen dieses von der EU (DG justice) finanzierten Projektes werden österreichische Programme und Maßnahmen zur Deradikalisierung von Kinder und Jugendlichen in der Jugendgerichtsbarkeit, einschließlich Rehabilitationsprogramme identifiziert und analysiert.

N-O-W Konferenz in Wien 2017

Helmut Sax bei der Podiumsdiskussion zum Thema Kinderrechte auf der N-O-W Konferenz in Wien, 2017, Photo-Credit: Rishabh Kaul / Act.Now

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte partizipierte an der internationalen Bürgermeister Konferenz am 30. und 31. Jänner 2017 in Wien. Das Motto der Konferenz lautete "Kinder unter dem Radar". Helmut Sax vertrat das BIM im Zuge einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderrechte. Dort diskutiert er das Phänomen der Kinderehen und Europas Umgang mit diesem Thema als ein Beispiel von Parallelstrukturen.

Act.Now Konferenz: Kinder unter dem Radar

Now Vienna 2017 [Veranstaltungsfoto]

Auf der dritten Internationalen Bürgermeister-Konferenz NOW beschäftigen sich internationale Teilnehmer/innen – aus dem Libanon, Jordanien, Griechenland, der Türkei, Deutschland und vielen weiteren Ländern – zwei Tage lang mit zentralen Herausforderungen und erfolgversprechenden Lösungsansätzen im Kontext mit geflüchteten Kindern.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Die Ergebnisse der dritten NOW-Konferenz werden im Anschluss in Form eines Schlussberichts hier veröffentlicht.

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Ort: 
Wien

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