Frauenrechte, Kinderrechte, Rechte von Menschen mit Behinderung, Menschenhandel

Frauenrechte – Kinderrechte – Menschenhandel: drei sehr heterogene menschenrechtliche Themenbereiche, die durch spezifische Ansätze, aber auch Gemeinsamkeiten gekennzeichnet sind.

Zum einen handelt es sich um Rechte bestimmter sozialer Gruppen (Frauen, Kinder), die von Stärkung und Emanzipation sowie der Notwendigkeit eines Mainstreamings ihrer Rechte geprägt sind. Im Kontext von Frauenrechten spielt die Gender-Dimension eine zentrale Rolle, im Bereich der Kinderrechte ist es die generationale und Lebensaltersdimension. Frauen- und Kinderrechte haben für die Weiterentwicklung des Menschenrechtsdiskurses bedeutende Impulse geliefert, insbesondere was die Wirksamkeit von Menschenrechten zwischen privaten Rechtssubjekten betrifft (obligation to protect).

Zum anderen bietet Menschenhandel klare Anknüpfungspunkte sowohl zum Frauenrechtsschutz als auch zum Kinderrechtsschutz. Menschenhandel bedeutet die Verbringung von Menschen innerhalb eines Landes oder grenzüberschreitend durch beispielsweise Gewalt oder Täuschung zu Zwecken der Ausbeutung. Menschenhandel hat auf internationaler wie europäischer Ebene hohe Aufmerksamkeit erlangt, allerdings noch mit bescheidenen Erfolgen. Eine besondere Herausforderung liegt hier darin, dem bereits erheblich ausgebauten Bereich der Strafverfolgung eine ebenso wirksame Kooperation im Bereich des Opferschutzes sowie der Prävention zur Seite zu stellen und in allen Bereichen ein menschenrechtliches Monitoring durchzuführen.

Zu allen drei Zielgruppen bilden die Forschungsinhalte „Schutz vor Gewalt und Ausbeutung“, „Rechtsschutz“ sowie „Monitoring“ besondere Schwerpunkte des Teams. Auf methodischer Ebene bildet der Aspekt der partizipativen Forschung mit Betroffenen möglicher Menschenrechtsverletzung ein Schwerpunkt.

World Women's Day 2021

Karin Lukas on World Women's Day

"It is disconcerting that we still have to discuss the gender pay gap in 2021", Karin Lukas, Senior Researcher at LBI Fundamental and Human Rights (LBI-GMR), and President of the European Committee of Social Rights (CoE-ECSR), says. "International Women’s Day reminds us that some progress has been made, but we need to do much more to achieve plain justice for women, in the labour market and beyond."

Gewalt an Menschen mit Behinderungen: Studie in „Leichter-Lesen-Version“ jetzt downloaden

Gewalt an Menschen mit Behinderungen: Studie in „Leichter Lesen Version“ jetzt downloaden

Menschen mit Behinderungen sind deutlich häufiger von Gewalt betroffen als Menschen ohne Behinderungen. Das belegt eine Studie im Auftrag des Sozialministeriums, durchgeführt vom Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte, queraum – kultur- und sozialforschung sowie Hazissa – Fachstelle für Prävention. Nun wurde eine "Leichter-Lesen-Version" veröffentlicht.

MENSCHENHANDEL IN EUROPA: Interview zum Kommentar zum Übereinkommen des Europarats mit Julia Planitzer und Helmut Sax

Julia Planitzer (c)Hörmandinger und Helmut Sax (C)Europarat zum Thema Menschenhandel

Julia Planitzer und Helmut Sax vom Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR) haben einen umfassenden Kommentar zum Übereinkommen des Europarats zur Bekämpfung des Menschenhandels herausgegeben. Im Interview sprechen die beiden Forscher*innen über Menschenhandel in Österreich und darüber, was ihr Kommentar beitragen kann.

Landesenquete "Hinschauen, handeln und Schutz bieten! Gewalt an und Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung"

Soziallandesrätin Gabriele Fischer (Mitte) mit den Vortragenden der Enquete v.li. Gabi Plattner, Alfred Rauchegger, Hemma Mayrhofer, Sabine Mandl und Anna Schachner. | © Land Tirol/J. Berger

Unter dem Titel "Hinschauen, handeln und Schutz bieten!" wurden bei der Landesenquete ausgewählte und zentrale Ergebnisse der repräsentativen Studie „Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ präsentiert. Die Studie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK) unter der Leitung von Dr.in Hemma Mayrhofer, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, durchgeführt.

Landesenquete "Hinschauen, handeln und Schutz bieten! Gewalt an und Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung" (online)

Landesenquete "Hinschauen, handeln und Schutz bieten! Gewalt an und Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung"

Unter dem Titel "Hinschauen, handeln und Schutz bieten!" werden bei der Landesenquete ausgewählte und zentrale Ergebnisse der repräsentativen Studie „Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen“ präsentiert. Vom Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte spricht Mag.a Sabine Mandl.

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