Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es setzte die erfolgreiche interdisziplinäre Menschenrechtsforschung der von 2008-2014 bestehenden Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ fort.

Geleitet wurde das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss. Die Kerngruppe setzte sich aus 15 WissenschafterInnen aus fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es war, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.

Mit Ende Juni 2018 ging die Laufzeit des Forschungszentrums zu Ende. Das BIM wird die gute Kooperation mit der Universität Wien fortführen und in den kommenden Monaten in neue Formen gießen.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

HUMAN RIGHTS TALK: Leben in der Warteschleife - Wiederansiedlung von Flüchtlingen in der EU

Hunderttausende Flüchtlinge befinden sich in einer andauernden Warteschleife. Aufgrund von Krieg und politischer Verfolgung können sie nicht in ihre Heimat zurück.
Viele von ihnen stranden monate-, manchmal sogar jahrelang in Flüchtlingslagern, die oft in der Nähe von unsicheren Konfliktregionen liegen. Andere leben in prekären Situationen, in denen sie Misshandlung ausgesetzt sind und keinen Zugang zu ihren grundlegenden Menschenrechten haben.

Details
Ort: 
Haus der Europäischen Union (Wipplingerstrasse 35 1010 Wien)

April 2012 Buchpräsentation "Folter: Die Alltäglichkeit des Unfassbaren" (Manfred Nowak)

Nationalratspräsidentin Prammer und Nowak

Als Sonderberichterstatter über Folter der Vereinten Nationen hat der renommierte Menschenrechtsexperte Manfred Nowak in den Jahren 2004 bis 2010 die Folterpraktiken und Haftbedingungen weltweit untersucht. Unter dem Schutz der UNO war es ihm möglich, die Haftstätten mit seinem Team unangekündigt und unbeobachtet zu inspizieren, vertrauliche Gespräche mit Häftlingen zu führen und die Spuren der Folter zu dokumentieren.

HUMAN RIGHTS TALK: BettlerInnen - Rechtssubjekte zweiter Klasse?

BettlerInnen begegnen uns im Alltag häufig - zumeist still am Straßenrand sitzend und nur die Hände aufhaltend. Allein dieser Umstand reicht, dass politisch und medial häufig von "Bettelunwesen" die Rede ist. In den Bundesländern gibt es mittlerweile weitreichende Bettelverbote; nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs muss nur "stilles" Betteln erlaubt bleiben.

Details
Ort: 
Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040-Wien

HUMAN RIGHTS TALK: Von der Weltmenschenrechtskonferenz 1993 zu einem Weltmenschenrechtsgericht?

Auf dem Podium erörtern Daniel Bacher (Dreikönigsaktion Hilfswerk der Katholischen Jungschar), Manfred Nowak (Universität Wien; Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und andere MenschenrechtsexpertInnen wie das internationale Menschenrechtssystem weiter gestärkt werden kann; moderiert wird das Gespräch von Anna Müller-Funk (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte).

Details
Ort: 
Aula, Campus, Spitalgasse 2, 1090 Wien

Seiten