Stimmen aus der Öffentlichkeit – zum 20-jährigen Jubiläum 2012

Heiner Bielefeldt, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik, Universität Erlangen-Nürnberg
In der internationalen Menschenrechtsszene ist das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte (LBI-GMR) eine feste Größe. Zusammen mit der EU-Grundrechtsagentur trägt es dazu bei, dass die Stadt Wien ein Menschenrechtsprofil mit weiter Ausstrahlung hat.


Peter Filzmaier, Professor an der Donau-Universität Krems und der Karl-Franzens-Universität Graz
64 Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sind leider nicht einmal die Ansprüche auf Leben, Freiheit und Demokratie eine Selbstverständlichkeit, sondern werden von der ‚lex talionis‘ als Auge um Auge-Prinzip bedroht. Daher ist nicht nur humanistisches Denken, sondern auch die nun schon 20 Jahre lang aufklärende Tätigkeit des LBI-GMR wichtiger denn je."


Jenny E. Goldschmidt, ehem. Direktorin des Netherlands Institute of Human Rights
Für das Niederländische Institut für Menschenrechte (SIM) der Universität Utrecht ist das LBI-GMR ein exzellenter Partner und stellt eine wichtige Quelle wissenschaftlicher Inspiration dar.
 


Cecilia Heiss, Geschäftsführerin Hemayat, Betreuungszentrum für Folter- und Kriegsüberlebende
Hemayat schätzt die Zusammenarbeit mit dem LBI-GMR sehr, denn es lässt die Not der traumatisierten Menschen und die Notwendigkeit der Menschenrechte sichtbar werden. Das Institut hilft, selbst jenes Leid zu verstehen, an das kein Wort heranreicht.


Morten Kjaerum, ehem. Direktor der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte
Um die Einhaltung der Menschenrechte in Europa in einem größeren Ausmaß sicherzustellen, benötigen wir das Wissen verschiedenster Bereiche, Erfahrungen aller Kontinente sowie eine optimistische Perspektive. Das LBI-GMR vereint genau dies in einer einzigartigen Weise, die für das tagtägliche Leben der Menschen von großer Relevanz ist. Darum ist das Istitut seit vielen Jahren unübertroffen im Bereich der Menschenrechte.


Florian Klenk, Journalist und Chefredakteur FALTER
Das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte ist der wichtigste österreichische Think Tank zum Thema Grundrechte.

 


Helga Konrad, Executive Director Anti-Trafficking, Österreichisches Institut für Internationale Politik (oiip)
Das kompromisslose Eintreten für die Unteilbarkeit der Menschenrechte, untermauert durch qualifizierte Forschung, macht das LBI-GMR zu einem unverzichtbaren Partner und einer Ressource für alle, die sich gesellschaftspolitisch engagieren. Das wurde und wird nicht zuletzt im Kampf gegen Menschenhandel immer wieder evident. ‚Glück auf‘ für die nächsten 20 Jahre!


Richard Kühnel, ehem. Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission
Das LBI-GMR ist für uns ein enorm wichtiger Partner, mit dem wir in über 20 Twinning- Projekten gemeinsam gearbeitet haben. Das Institut hat die Expertise, Beitritts- und Kandidatenländer dabei zu unterstützen, sich Schritt für Schritt den EU-Standards zu nähern. Und hilft uns, diese Fortschritte zu bewerten. Die Kombination aus exzellenter Forschung mit Vor-Ort-Erfahrung ist für uns unersetzlich.


Véronique Lerch, ehem. Leiterin der Liaison- und Anwaltschaftsabteilung von SOS Children’s Villages International
Regelmäßige Weiterbildungen zum Thema Kinderrechte oder gemeinsames Lobbying im European Children´s Network- die Zusammenarbeit mit dem BIM war sehr ergebnisreich für SOS Children´s Villages International, vor allem aufgrund von höchstem Maß an Kompetenz und Engagement des Teams des BIM. Wir hoffen auf weitere Zusammenarbeit in der Zunkuft und gratulieren zum 20- jährigen Jubiläum.


Claudia Lingner, Geschäftsführerin der Ludwig Boltzmann Gesellschaft
Die wissenschaftliche Befassung mit den Menschenrechten ist von gesellschaftlicher Relevanz. Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte als größtes österreichisches Menschenrechtsinstitut leistet damit einen wichtigen Beitrag zu den Zielsetzungen der Ludwig Boltzmann Gesellschaft, die „Forschung für den Menschen“ zum Motto hat.


Sanji Mmasenono Monageng, Richterin, Internationaler Strafgerichtshof, Den Haag
Die unbestrittene Stärke des Instituts ist das umfassende und vielfältige Herangehen an die Menschenrechte, welches seit Jahren einen großen persönlichen Wert für mich darstellt. Ich bin sehr stolz, eine Freundin des Instituts zu sein.


Ingrid Nikolay-Leitner, ehem. Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft
Das LBI-GMR – einer der wichtigsten Partner bei der Umsetzung des Grundrechts auf Gleichbehandlung in Österreich.

 


Brigitte Öppinger-Walchshofer, ehem. Geschäftsführerin der Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (ADA)
Die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit und das LBI-GMR blicken auf eine langjährige Kooperation zurück. Das Institut ist uns ein bewährter Partner bei der Integration der Menschenrechte in die Entwicklungszusammenarbeit. Seine Expertise stellt einen großen Gewinn für unsere Arbeit dar – bei der Entwicklung strategischer Grundlagen, der menschenrechtlich korrekten Umsetzung konkreter Programme und Projekte sowie bei der Weiterbildung unserer Mitarbeiter*innen.


Anton Pelinka, Jurist und Politikwissenschaftler
Auf das LBI-GMR ist immer Verlass, in allen Fragen der Menschrechte: im Bereich der Forschung wie auch im NGO-Bereich. Das Institut ist DIE Stimme der Menschenrechte in Österreich.


Wolfgang Petritsch, Leiter der ständigen Vertretung Österreichs bei der OECD
Die mühsame Aufarbeitung des bosnischen Dramas wäre ohne die Pionierleistungen des BIM in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. Das Institut vereint höchstes professionelles Niveau mit einem bewundernswerten Engagement für die Sache der Menschenrechte.


Barbara Prammer, ehem. Nationalratspräsidentin (1954–2014)
Die Einhaltung der Menschenrechte ist ein permanentes und unwiderrufliches Gebot unserer Zivilisation – ein Auftrag ohne Toleranz. Neben gesetzlichen Rahmenbedingungen und Kontrolle ist eine sensibilisierte Öffentlichkeit eine Notwendigkeit für die Permanenz der Einhaltung der Menschenrechte. Das Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte leistet in diesem Bereich unermüdlich wertvolle Arbeit und ist damit unverzichtbarer Teil der wissenschaftlichen Zivilgesellschaft.


Claudia Schmied, ehem. Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur
Demokratie braucht Politische Bildung und Menschenrechtsbildung. Für das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ist das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte dabei seit vielen Jahren ein wichtiger und verlässlicher Partner.
 

Rudolf Scholten, ehem. Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Kontrollbank
Die Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Grund- und Menschenrechte war und ist für uns eine außerordentlich interessante und lehrreiche Erfahrung. So sehr es dabei immer um schwierige und kontroversielle Fragen geht, ist die Beziehung zum Institut sehr vertrauensvoll.

UNHCR, Österreich
Die Mitarbeiter*innen des LBI-GMR sind in den letzten 20 Jahren unverzichtbare Partner*innen von UNHCR in Österreich geworden. Mit ihrer herausragenden Expertise haben sie wichtige Forschungsprojekte im Asylbereich durchgeführt und tragen damit wesentlich zu einem effektiven Flüchtlingsschutz bei.


Andrea Barschdorf-Hager, Geschäftsführerin CARE Österreich
CARE engagiert sich in mehr als 80 Ländern dafür, dass Menschenrechte wie das Recht auf Nahrung, auf Bildung oder auf Gleichberechtigung von Mann und Frau auch für die ärmsten und am meisten benachteiligten Menschen Wirklichkeit werden. Wir danken den MitarbeiterInnen des LBI_GMR herzlich für die jahrelange gute Zusammenarbeit, bei der sie unsere praktischen Erfahrungen durch wertvolle wissenschaftliche Erkenntnisse ergänzt haben.


Barbara Weber, ehem. Geschäftsführerin Amnesty International Österreich
Das LBI-GMR ist für mich aus der österreichischen Menschenrechtslandschaft nicht wegzudenken. Die Aktivitäten des Instituts bilden eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis und betonen damit wesentliche Aspekte der Menschenrechtsarbeit. Wir bei Amnesty International Österreich schätzen die Zusammenarbeit mit den KollegInnen vom LBI-GMR sehr.