INTEGRACE: Integration von Flüchtlingskindern und asylwerbenden Kindern in den Bildungssystemen der EU

Im Projekt ging es hauptsächlich um die Identifizierung von Best-Practice-Beispielen und die Erarbeitung von Empfehlungen zur Integration von Flüchtlingskindern und asylsuchenden Kindern in den Bildungssystemen der EU (umfasste insgesamt alle 27 EU Mitgliedsstaaten, Norwegen und vier westliche Balkanstaaten). Das „Center of the Study of Democracy (CSD) – Bulgarien“ war für die Koordination des Projektes zuständig. Die Partner Organisationen waren: The Censis Foundation – Italien, Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte – Österreich, The Peace Institute – Slowenien und die Universität von Halmstad – Schweden. Außerdem haben unabhängige ExpertInnen Berichte über bewährte Methoden in ihren Ländern und benachbarten Staaten verfasst.

Ausgewählte Best-Practice-Beispiele wurden in drei "alten EU-Ländern" (Schweden, Italien und Österreich) beschrieben und ihre mögliche Übertragbarkeit in zwei "neue EU-Länder" (Bulgarien und Slowenien) analysiert . In Ländern in denen bewährte Methoden, Projekte und Programme fehlten, wurden Situationsberichte erstellt, welche Bereiche skizzierten, die spezifische Verbesserung benötigen.  Besonderes Augenmerk wurde auf  Initiativen gelegt, die auf das Wohlbefinden und Integration von "vulnerable groups" gerichtet sind, darunter zählen z. B. Flüchtlings- und asylwerbende Kinder, welche Opfer von Verbrechen wurden und unbegleitete Minderjährige.

Österreich hat zwei Länderberichte für Österreich und Deutschland erstellt (engl. Version im Anhang), welche die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen beschreiben, Best-Practice-Beispiele analysieren und Empfehlungen vor allem für politische EntscheidungsträgerInnen, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen erarbeiten. Das Best-Practice-Beispiel „Dynamo“ wurde für eine umfassende Evaluierung ausgewählt, welche darauf abzielt, Kriterien und Bedingungen herauszufinden, die für eine erfolgreiche Umsetzung in einem anderen kulturellen, politischen und sozialen Kontext wichtig sind.

Die wichtigsten Projektergebnisse sind in einem Handbuch zusammengefasst, welches auf der CSD Webseite heruntergeladen werden kann.

Das Projekt wurde kofinanziert vom Europäischen Flüchtlingsfond (ERF)

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Projektdatenblatt.