Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen in Österreich

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Im Zeitraum von 2017 bis 2018 wurden – im Auftrag des Bundeskanzleramts und des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen  – vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien in Kooperation mit dem Verein Weisser Ring und dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) eine Studie und Broschüre zum Thema "Gewalt im Netz gegen Frauen und Mädchen in Österreich" erstellt (Koordinatorinnen: Anna Müller-Funk, Forschungszentrum Menschenrechte / BIM, und Dina Nachbaur, Weisser Ring).

Studie und Broschüre geben Aufschluss über das Ausmaß, die unterschiedlichen Formen und Folgen von digitaler Gewalt gegen Frauen und Mädchen sowie über Unterstützungsangebote in Fällen digitaler Gewalt. Es wurden ca. 1000 Mädchen und Frauen zu ihren online-Gewalterfahrungen befragt. Zudem wurden Fokusgruppen mit von online-Gewalt Betroffenen und eine online-Befragung mit Beratungsstellen und Gewaltschutzzentren in ganz Österreich durchgeführt.

Auf der Grundlage dieser erhobenen Daten entwickelte der Weisse Ring ein Trainingshandbuch für MultiplikatorInnen, wie BeraterInnen, LehrerInnen, etc. und führte 2018 20 Trainings in Frauenberatungsstellen durch.

Studie und Broschüre stehen unten zum Download zur Verfügung, das Trainingshandbuch kann bei den KollegInnen vom Weissen Ring angefordert werden.

Dina Nachbaur vom Weissen Ring und Sabine Mandl vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte stellten die Studie 2019 bei drei Fachtagungen des Österreichischen Zentrums für psychologische Gesundheitsförderung im Schulbereich (ÖZPGS) in Salzburg, Innsbruck und Wien vor und probierten gemeinsam mit den Teilnehmer*innen Trainingsmethoden aus.

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte Sabine Mandl: sabine.mandl@univie.ac.at.

Weiterführende Informationen zu Gewalt im Netz gegen Frauen: Bundeskanzleramt - Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend

Projektpräsentation am 12.09.2017 mit Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner, Dina Nachbaur (Weisser Ring), Anna Müller-Funk (Forschungszentrum Menschenrechte / BIM), Sandra Benecchi (Forschungszentrum Menschenrechte)
Sabine Mandl, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, und Dina Nachbaur, Geschäftsführerin Weisser Ring, bei der ÖZPGS-Fachtagung am 10.04.2019 in Wien (© Weisser Ring/Orhan Maglajlic)