Artikel über umweltbedingte Binnenvertreibungen: Ist Europa verpflichtet zu helfen?

Klimawandelinduzierte Umweltveränderungen beeinträchtigen wesentliche Menschenrechte und können zu unfreiwilliger Migration führen. Ein Großteil der betroffenen Personen bleibt im Herkunftsstaat (in der Regel ein Entwicklungsland). Obwohl oft dritte Staaten den Großteil der Treibhausgasemissionen verursachen, ist primär der Herkunftsstaat für den Schutz dieser Personen verantwortlich.

Der Beitrag geht erstens auf die Frage ein, inwieweit das momentane rechtliche Rahmenwerk hinsichtlich Binnenvertreibung und dessen Implementierung adäquat sind. Zweitens wird diskutiert, inwieweit extraterritoriale menschenrechtliche Verpflichtungen von dritten, Treibhausgas emittierenden Staaten im Hinblick auf die Bewältigung von Binnenmigration bestehen und welche Regeln das internationale Umweltrecht dahingehend beinhaltet.

Margit Ammer, Klimawandelinduzierte Umweltveränderungen als Ursache für unfreiwillige Binnenmigration: Ist Europa verpflichtet zu helfen?, in: (Hg.) Tessa Debus, Regina Kreide, Michael Krennerich, Karsten Malowitz, Arnd Pollmann, Susanne Zwingel

Cover: Zeitschrift für MenschenrechteZeitschrift für Menschenrechte / Journal for Human Rights

Menschenrechte in der Klimakrise

Jahrgang 4, 2010, Nr.2,
Wochenschau Verlag Schwalbach/Ts, S.48-72.

2011, 192 S. BR. 214 X 149 MM.
€ 18,-- | ISBN: 978-3-89974650-3

Die Zeitschrift für Menschenrechte ist die wissenschaftliche Fachzeitschrift für die gesamte Menschenrechtsforschung. Sie bündelt die Debatte um Menschenrechte und Menschenrechtspolitik in der Politikwissenschaft und bietet ein aktuelles Forum zur sozialwissenschaftlichen Analyse und Reflexion von Menschenrechtsfragen.