NPM: Auf dem Weg zu harmonisierten Haftstandards in der EU – Workshop in Sofia, Bulgarien

NPM: Auf dem Weg zu harmonisierten Haftstandards in der EU – Workshop in Sofia, Bulgarien

Im Rahmen des Projektes „Auf dem Weg zu harmonisierten Haftstandards in der EU – die Rolle der Nationalen Präventivmechanismen (NPM)“ führte das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte am 18. und 19. November 2019 einen Workshop in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner Bulgarisches Helsinki Komitee in Sofia, Bulgarien durch.

Die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer - Angehörige von Nationalen Präventivmechanismen aus zwölf verschiedenen EU Ländern, fünf bulgarische Gefängnisdirektoren sowie Experten und Expertinnen, z. B. von Penal Reform International – arbeiteten zum Thema „Behandlung bestimmter Insassengruppen in einer schutzbedürftigen Situation“ und beschäftigten sich intensiv mit dem systemischen Ansatz und seinen Methoden, die für die präventive Menschenrechtskontrolle hinsichtlich unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung in freiheitsentziehenden Einrichtungen wirksam sind.

Bis zum Sommer 2020 wird weiter zu Gefängnisinsassen in einer schutzbedürftigen Situation geforscht und es werden Interviews mit Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft geführt. Die Erkenntnisse werden anschließend in einem Handbuch publiziert, das die Arbeit der Nationalen Präventivmechanismen unterstützen soll. Der österreichische NPM ist bei der Volksanwaltschaft angesiedelt.

NPM: Auf dem Weg zu harmonisierten Haftstandards in der EU – Workshop in Sofia, Bulgarien
NPM: Auf dem Weg zu harmonisierten Haftstandards in der EU – Workshop in Sofia, Bulgarien
NPM: Auf dem Weg zu harmonisierten Haftstandards in der EU – Workshop in Sofia, Bulgarien
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