Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie in Kosovo

RednerInnen bei der Veranstaltung (v.l.n.r. Juha Rumpunen, Fiona Steinert, Petrit Selimi, Christof Stock)

Am 15. Mai 2014 fand die Auftaktveranstaltung des Twinning-Projekts gegen Homophobie und Transphobie in Pristina statt. Die Veranstaltung wurde vom kosovarischen Büro für Good Governance in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und dem finnischen Institut für Gesundheit und Wohlfahrt organisiert.

Unter den RednerInnen waren Vlora Çitaku (Ministerin für Europäische Integration, Kosovo), Petrit Selimi (Vize-Außenminister, Kosovo), Christof Stock (Operativer Leiter im EU-Büro in Kosovo), Habit Hajredini (Leiter des Büros für Good Governance, Kosovo) sowie Fiona Steinert (Projektleiterin vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte), die alle die unerlässliche Bedeutung von Gleichbehandlung, Nichtdiskriminierung und Inklusivität für die Verwirklichung von Menschenrechten in jeder Gesellschaft betonten.

Die Veranstaltung ist dem Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2014 vorausgegangen. Zu diesem Anlass haben die kosovarische Regierung, Organisationen der Zivilgesellschaft, Botschaften und internationale Organisationen die Regenbogen-Flagge als Symbol der Toleranz, der Diversität und des Respekts für Menschenrechte gehisst. NGOs organisierten außerdem einen Marsch durch das Stadtzentrum von Pristina, an dem 80-100 Personen teilnahmen und der eine neue Form von Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen in Kosovo darstellte.

Informationen zum Projekt finden Sie hier.

v.l.n.r. Gaby Hagmüller, Fiona Steinert, Monika Zach, Juha Rumpunen, Vlora Citaku, Habit Hajredini, Anne Meskanen, Petrit Selimi