Cities, Territories and the Struggles for Human Rights: a 2030 perspective

Einladun Konferenz

Am 26. November 2018 präsentierte Monika Mayrhofer ein Paper zum Thema "Monitoring human rights – the role of cities" im Rahmen der internationalen Konferenz "Cities, Territories and the Struggles for Human Rights: a 2030 perspective". Die Konferenz fand am 26. und 27. November 2018 in Padua/Italien statt und wurde vom Human Rights Centre der Universität Padua in Zusammenarbeit mit der Universität London, Universität Göteborg, Universität Graz, Universität Kapstadt und Universität Antwerpen organisiert.

Durch die zunehmende Urbanisierung haben Städte und Kommunen in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Sie sind zu zentralen Schlüsselstellen für die Bewältigung sozialer, ökonomischer, politischer und kultureller Herausforderungen geworden und spielen global eine immer stärkere Rolle. Städte und Kommunen erheben auch zunehmend Anspruch auf eine zentrale Funktion hinsichtlich der Förderung und Gewährleistung von Menschenrechten. Dies wird auch durch eine Reihe von internationalen Abkommen und Menschenrechtsdokumenten sichtbar, welche die Rolle von Städten beim Schutz der Menschenrechte definieren (z.B. Global Charter-Agenda for Human Rights in the City oder die World Charter fort he Right to the City). Immer mehr Städte und Kommunen erklären sich selbst zu Menschenrechtsstädten, um die Bedeutung der Menschenrechte für ihre Politik zu unterstreichen. Städte und Kommunen sehen sich dabei durchaus auch in einer Vorreiterrolle, um beispielsweise nationalistischen und xenophoben Tendenzen entgegenzuwirken, da Städte sehr oft durch Diversität unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen geprägt sind und diese Diversität wesentlich zum Gedeihen der lokalen Wirtschaft, Kultur und Politik beiträgt.

Die Konferenz "Cities, Territories and the Struggles for Human Rights: a 2030 perspective" hatte zum Ziel, unterschiedliche Ansätze und Initiativen, wie Städte und Kommunen Menschenrechte berücksichtigen, zu diskutieren. Debattiert wurde dabei nicht nur, wie Städte zunehmende Diversität zur Zufriedenheit aller regieren können, es wurde auch der Zusammenhang zwischen steigender Technologisierung und Menschenrechte auf urbaner Ebene erörtert. Des Weiteren wurde diskutiert, welche Rolle Städte auf internationaler Ebene spielen können, welche Lösungskompetenzen sie in Bezug auf Migration und Flucht entwickeln können und welche menschenrechtliche Instrumente sie zur Bewältigung dieser Aufgaben auf lokaler Ebene nutzen können. Ein wichtiger Ansatz hierbei wäre, Instrumente zum Monitoring von Menschenrechte vermehrt in der urbanen Politik und Administration einzusetzen. Monika Mayrhofer hat in ihrer Präsentation diesbezügliche Prinzipien und Beispiele für Städte vorgestellt und analysiert, welche Herausforderungen, Optionen und innovative Möglichkeiten für Städte und Kommunen durch Menschenrechtsmonitoring entstehen.