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HUMAN RIGHTS TALK: Menschenrechte hinter Gittern?

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Die Skandale in österreichischen Justizvollzugsanstalten im vergangenen Jahr haben einmal mehr deutlich gemacht, dass Menschen in Haft, besonders vulnerabel sind und die Notwenigkeit von effektiven Beobachtungs- und Beschwerdemechanismen in Gefängnissen gezeigt. Während im oft populistisch geführten politischen und medialen Diskurs häufig der Eindruck entsteht, dass der Freiheitsentzug von möglichst widrigen Haftbedingungen begleitet sein muss, um eine adäquate Strafe darzustellen, wäre eine wichtige Frage, wie die Menschenrechte von Häftlingen gewährleistet werden können und was eine Gesellschaft mit der Anhaltung von StraftäterInnen zu bezwecken hofft. Und, so es um effektiven Opferschutz und die Rehabilitierung von TäterInnen geht, welche Strategien notwendig wären um dies umzusetzen. Auf dem Podium diskutieren internationale und österreichische ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis. Bereits zugesagt haben Justizminister Wolfgang BRANDSTETTER, die Sprachwissenschaftlerin Brigitta BUSCH (Forschungszentrum Menschenrechte, Universität Wien), die Regisseurin Tina LEISCH und Manfred NOWAK (Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht). Moderation: Irene BRICKNER (Der Standard)

Am Vorabend des internationalen Tags der Menschenrechte wird im Rahmen der HUMAN RIGHTS TALKS das neu errichtete Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien eröffnet.

Die HUMAN RIGHTS TALKS werden vom Forschungszentrum Menschenrechte der Universität Wien gemeinsam mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte organisiert.

Dieser HUMAN RIGHTS TALK findet in Kooperation mit dem Filmfestival this human world statt.

MedienpartnerInnen: derstandard.at, juridikum - zeitschrift für recht und gesellschaft, profil online, zige.tv

Details
Datum: 
Dienstag, 9. Dezember 2014 - 19:00 bis 21:00
Ort: 
Aula am Campus (Universitätscampus Altes AKH, Aula, Hof 1, Spitalgasse 2, 1090 Wien)