Current Size: 100%

Forschungszentrum Menschenrechte

Das interdisziplinäre Forschungszentrum Menschenrechte wurde im Mai 2014 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien eingerichtet. Es geht nach sechs Jahren erfolgreicher interdisziplinärer Menschenrechtsforschung aus der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ hervor.
Geleitet wird das Forschungszentrum von Manfred Nowak in enger Zusammenarbeit mit der stv. Leiterin Christina Binder und dem stv. Leiter Hannes Tretter sowie einem interdisziplinären Lenkungsausschuss.
Die Kerngruppe setzt sich aus 15 WissenschafterInnen von fünf Fakultäten der Universität Wien zusammen, deren Ziel es ist, die interdisziplinäre Forschung zum Thema Menschenrechte voranzutreiben.
Die HUMAN RIGHTS TALKS sowie die Filmreihe CINEMA AND HUMAN RIGHTS des Forschungszentrums Menschenrechte finden seit 2009 in Kooperation mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrecht statt.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

Forschungszentrum Menschenrechte

Nach zehn erfolgreichen Jahren geht mit Ende Juni 2018 die Laufzeit des Forschungszentrums Menschenrechte an der Universität Wien zu Ende. Das Forschungszentrum Menschenrechte war in all den Jahren ein wichtiger Kooperationspartner des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte und hat einen wichtigen Beitrag zur Verbindung von außeruniversitärer und universitärer Forschung geleistet. Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten für die fruchtbare und spannende Zusammenarbeit.

HUMAN RIGHTS TALK: Richter Moseneke über die Erschaffung und Verteidigung der konstitutionellen Demokratie in Südafrika

Human Rights Talk

Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende Richter Dikgang Moseneke strebte sein ganzes Leben nach Freiheit und setzte sich dafür ein, die Gesellschaft zum Besseren zu verändern. Bereits im jungen Alter von erst 15 Jahren – ein Jahr, nachdem er im Kampf gegen die Apartheid dem Pan Africanist Congress (PAC) beitrat – wurde er für seinen Aktivismus verhaftet und zu zehn Jahren Haft auf Robben Island verurteilt. Dort freundete Moseneke sich mit seinem Mithäftling Nelson Mandela an und nutzte die Zeit, um seinen Schulabschluss zu erlangen und zu studieren.

Details
Location: 
Dachgeschoß der Urania in der Uraniastraße 1, 1010 Wien

Human Rights Talk: Braucht Österreich eine Wahlrechtsreform?

Logo Human Rights Talks

Das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofs zur Wiederholung der Bundespräsidentenstichwahl hat Probleme in den österreichischen Wahlprozessen zu Tage gebracht, die schon länger einer Lösung bedürfen. Im Zuge anstehender Wahlrechtsreformen, die zum Teil in der neuen Regierungsvereinbarung festgeschrieben sind, sollten künftige Wahlrechtsrechtsreformen auch entsprechende Empfehlungen des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) und der Staatengruppe gegen Korruption des Europarats (GRECO) sowie der Zivilgesellschaft miteinbeziehen.

Details
Location: 
Dachgeschoß des Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Erstes Internationales Menschenrechtesymposium 2017

Das internationale Menschenrechtesymposium findet von 9. bis 12. November 2017, organisiert von der Bewusstseinsregion Mauthausen – Gusen – St. Georgen, das erste Mal statt. Im Rahmen des Symposiums soll bewusst gemacht werden, wie Menschenrechte entstanden sind und welche Inhalte und Themen sie umfassen, wie sie gelebt werden und wo sie gefährdet sind.

Details
Location: 
Mauthausen – Gusen – St.Georgen

HUMAN RIGHTS TALK: Gewalt im Netz – Altes Phänomen in neuem Gewand?

Sandra Breiteneder (Bundeskanzleramt), Jelena Gučanin (Journalistin), Barbara Unterlerchner (ZARA), Dina Nachbaur (Weisser Ring) und Maria Windhager (Rechtsanwältin), diskutieren, was der Begriff Cyber-Gewalt genau umfasst, wer diese Gewalt beeinflusst und wie Regierungen, Schulen, Arbeitgeber und Individuen mit diesem Phänomen umgehen und sicherstellen können, dass Frauen und Mädchen sich und ihre Ansichten in einer sicheren Online-Umgebung ausdrücken können.

Details
Location: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Klein aber oho: Können KleinbäuerInnen die Welt ernähren?

Auch 10 Jahre nach der großen Nahrungskrise von 2007/08 reißen die Nachrichten über Hungersnöte nicht ab. Obwohl Kleinbäuerinnen und Kleinbauern einen überproportional großen Anteil der Nahrungsmittelproduktion weltweit beitragen, sind sie die am meisten von Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibung, Landgrabbing, Hunger und Mangelernährung betroffene Bevölkerungsgruppe. Die Nahrungsmittelkrise 2007 wurde durch nicht nachhaltige Agrar- und Handelspolitik verursacht, die sich an Profitmaximierung, Wachstum und Industrialisierung orientiert.

Details
Location: 
Dachgeschoß des Juridicums (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Community Policing und Grätzlpolizei – Bürgernah oder Bürgerwehr?

Human Rights Talk [Logo]

Die Einbindung der Bevölkerung in Polizeiarbeit ist ein umstrittenes Thema. Für die einen stellt sie einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Sicherheitsgefühls der EinwohnerInnen dar, eine Chance, Polizeiarbeit demokratischer und partizipativer zu gestalten. Für andere hingegen bedeutet es die Aufweichung des staatlichen Gewaltmonopols, die Denunziantentum und Bürgerwehrtendenzen befördert. Welche menschrechtlichen Perspektiven und Überlegungen sind für die Umsetzung von "Community Policing" - Strategien relevant und wie können digitale Lösungen diese befördern?

Details
Location: 
Dachgeschoß Juridicum (Schottenbastei 10-16, 1010 Wien)

Pages