Rechte von Menschen mit Behinderungen

Publikation: Menschenrechte in gelebter Praxis – Good-Practice-Beispiele

https://www.zeitschriftmenschen.at/content/view/full/117520

Die aktuelle Ausgabe von "Menschen. Zeitschrift für gemeinsames Leben, Lernen und Arbeiten." widmet sich dem Thema „Macht und Gewalt“. Der Beitrag von Sabine Mandl und Anna Schachner zeigt anhand von praktischen Beispielen, wie Selbstbestimmung und Autonomie zu mehr Zufriedenheit führen, die Lebensqualität erhöhen und gewaltpräventiv wirken.

Studie: Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderung

Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderung

Die im Auftrag des Sozialministeriums und vom Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS, Projektleitung: Hemma Mayrhofer), dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (Sabine Mandl), queraum, kultur und sozialforschung (Anna Schachner) sowie Hazissa (Yvonne Seidler) durchgeführte Studie erhob erstmals in ganz Österreich Gewalterfahrungen in allen Lebensbereichen und steht jetzt als PDF-Download zur Verfügung.

Enquete des Landes Tirol zu Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung. (abgesagt)

Hinschauen, handeln und Schutz bieten!
Gewalt an und Gewaltprävention für Menschen mit Behinderung.

Im Rahmen der Enquete wird das jüngst veröffentlichte Forschungsprojekt des Sozialministeriums, über Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen, von Hemma Mayrhofer (IRKS), Sabine Mandl (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) und Anna Schachner (querraum) vorgestellt und diskutiert.

Die Veranstaltung wurde abgesagt.

 

Details
Ort: 
Innsbruck, Landhaus 1, Eduard-Wallnöfer-Platz 3, Großer Saal

Gewalt an Menschen mit Behinderungen - Forschungsergebnisse

Foto: Veronika Hofinger

Die im Auftrag des Sozialministeriums und vom Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS, Projektleitung: Hemma Mayrhofer), dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (Sabine Mandl), queraum, kultur und sozialforschung (Anna Schachner) sowie Hazissa (Yvonne Seidler) durchgeführte Studie erhob erstmals in ganz Österreich Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen.

Konferenz "Frauen mit Behinderungen"

von li.: BM Ines Stilling, BM Brigitte Zarfl, Sabine Mandl, Elisabeth Udl, Korinna Schumann (Foto: Jörgis Maislinger/Österreichischer Behindertenrat)

Bei der vom Österreichischen Behindertenrat veranstalteten Konferenz am 12.9.2019 ging es um die "Sichtbarmachung" von Frauen mit Behinderungen und ihren unterschiedlichen Lebenskontexten und -realitäten. Positiv überraschend war das große Interesse seitens politischer Entscheidungsträgerinnen (First Lady, Bundeskanzlerin, zwei Bundesministerinnen), die die Konferenz eröffneten. Sabine Mandl vom BIM nahm an einer Podiumsdiskussion teil und berichtete über das von ihr geleitete EU-Projekt zum Thema: Gewalt an Frauen mit Behinderungen und ihr Zugang zu Unterstützungsstrukturen.

Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen

Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz (BMASK). Mit der Implementierung dieses Forschungsprojekts wurden das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS, Projektkoordinator), queraum und das BIM betraut. Die empirische Studie erfasste erstmals österreichweit die unterschiedlichen Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen und psychischer Erkrankung. Der Fokus der Studie lag auf erwachsenen Personen, die in Institutionen leben, die zu erhebenden Gewalterfahrungen bezogen sich aber auf alle Lebensbereiche und -phasen.

Menschen mit Behinderungen auf der Flucht

Am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen am 3.12.2016 legen wir einen besonderen Fokus auf die Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von Menschen mit Behinderungen, die geflüchtet sind und Schutz in Europa suchen.

Es gibt bislang nur wenige Studien, wie beispielsweise jene von der FRA (Fundamental Rights Agency), von Handicap International und Help Age International sowie der University of Sydney, die sich mit der spezifischen Situation von Menschen mit Behinderungen auf der Flucht auseinandersetzen.

"Einmal die Bevölkerung wachrütteln" - Gewalt an Frauen mit Behinderungen, Artikel von Sabine Mandl und Claudia Sprenger

Cover Projektbericht "Zugang von Frauen mit Behinderungen"

Vor dem Hintergrund der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen - 25.11. bis 10.12.2015 möchten wir auf eine besonders vulnerable Gruppe von Frauen hinweisen, die oft im wissenschaftlichen aber auch öffentlichen Diskurs vergessen werden, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht. Frauen mit Behinderungen erleben zwei- bis dreimal häufiger Gewalt als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt (Schröttle/Homberg, 2013) und die Gewalterfahrungen sind komplexer, da sie oft von Abhängigkeitsverhältnissen geprägt sind.

Sabine Mandl und Claudia Sprenger schreiben in diesem Artikel "Einmal die Bevölkerung wachrütteln, dass es soetwas überhaupt gibt" über die wichtigsten Ergebnisse des im Jänner 2015 abgeschlossenen EU Projektes: "Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen" und reflektieren darüber, inwieweit partizipative Forschung möglich war bzw. nähern sich kritisch den Begriffen Gewalt und Gender im Kontext von Behinderung.