Europas Grenzen in Libyen und das Recht auf Asyl

Podiumsdiskussion

TeilnehmerInnen:

  • Christoph Pinter (Leiter des UNHCR-Büros in Wien)
  • Wolfgang Pusztai (Politik- und Sicherheitsanalyst, Vorsitzender des Advisory Boards des National Council on US-Libya Relations)
  • Adel-Naim Reyhani (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte)
  • Mario Thaler (Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Österreich)
  • Joana Daniel-Wrabetz (Internationale Beraterin und Trainerin zu Menschenrechten und Menschenhandel, Gastforscherin am Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte)
  • Moderation: Irene Brickner (Der Standard)

Aktuell fokussiert die europäische Asyl- und Migrationspolitik verstärkt auf Libyen und die zentrale Mittelmeerroute. Die EU hat sich dabei der Strategie verschrieben, libysche Akteure dabei zu unterstützen, die Bewegung von Asylsuchenden Richtung Europa zu verhindern.

Vor dem Hintergrund der instabilen politischen Lage und der grassierenden Rechtelosigkeit von Asylsuchenden in Libyen sowie der Gefahren der Überfahrt nach Europa wird das Podium diese Strategie und ihre Implikationen besprechen. Insbesondere werden auch Forschungsergebnisse des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte (BIM) zum Recht auf Asyl in der EU-Grundrechtecharta und dessen Anwendung auf die Zusammenarbeit mit Libyen zur Diskussion gestellt.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion laden wir zum weiteren Austausch bei Getränken ein.

Der Eintritt ist frei, aus logistischen Gründen bitten wir um Anmeldung bis 25. Mai 2018 an margit.braun@univie.ac.at.

Diese Veranstaltung erfolgt im Rahmen des vom Justizprogramm der Europäischen Kommission ko-finanzierten Projektes Judging the Charter

Details
Datum: 
Mittwoch, 6. Juni 2018 - 18:00
Ort: 
Aula am Campus (Altes AKH), Spitalgasse 2 (Hof 1.11), 1090 Wien
AnhangGröße
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