Internationale Konferenz "Vienna+25: Building Trust – Making Human Rights a Reality for All"

Am 22. und 23. Mai 2018 veranstaltet das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM), dem Büro des Hochkommissars für Menschenrechte der Vereinten Nationen (OHCHR) und der Stadt Wien die hochrangige internationale ExpertInnenkonferenz “Vienna+25: Building Trust – Making Human Rights a Reality for All” im Wiener Rathaus. Während dieser zwei Tage werden MenschenrechtsexpertInnen aus aller Welt ihre Sicht auf aktuelle Herausforderungen und Good Practices zur Förderung und zum Schutz der Menschenrechte darlegen.

Die Veranstaltung erinnert an das 25-Jahre-Jubiläum der Weltkonferenz der Menschenrechte, die vom 14. bis 25. Juni 1993 in Wien stattfand und bei der die Vienna Declaration and Programme of Action verabschiedet wurde. Die Weltkonferenz bekräftigte die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte, definierte die Verwirklichung der Menschenrechte als vorrangiges Ziel der internationalen Gemeinschaft und führte unter anderem zur Schaffung des OHCHR.

Im Rahmen der Vienna+25-Konferenz wird der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Zeid Ra'ad Al Hussein, gemeinsam mit der Bundesministerin für Europa, Integration und Äußeres der Republik Österreich, Karin Kneissl, die Eröffnungsrede halten. Auf der Veranstaltung werden hochrangige ExpertInnen der Vereinten Nationen, regionaler/subregionaler/nationaler/lokaler Menschenrechtsinstitutionen, MenschenrechtsverteidigerInnen, unabhängige MenschenrechtsexpertInnen aus der Zivilgesellschaft sowie VertreterInnen aus Wissenschaft, der Jugend, dem Privatsektor und StaatenvertreterInnen versammelt sein.

Neben zwei hochrangigen Podiumsdiskussionen werden auch zwei parallele Arbeitsgruppen stattfinden, die Fragen zu den Themen Menschenrechte und Sicherheit sowie Förderung der Gleichstellung in unseren Gesellschaften behandeln. Die Diskussionen in den Arbeitsgruppen haben zum Ziel, eine Reihe kurzer, praktischer Empfehlungen an Staaten und andere relevante Interessengruppen zu entwickeln, um weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Menschenrechtsschutzes zu ergreifen.

Globale Trends wie Urbanisierung, Digitalisierung, Klimawandel oder demografische Veränderungen werden die Menschenrechtsagenda der nächsten Jahrzehnte prägen und stehen daher im Mittelpunkt der Gespräche. Städte als zunehmend wichtige Menschenrechtsakteurinnen spielen bei der Vienna+25-Konferenz eine wesentliche Rolle, unter anderem dadurch, dass die Menschenrechtsstadt Wien als Co-Veranstalter fungiert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Konferenz-Website des Österreichischen Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres.

Details
Datum: 
Dienstag, 22. Mai 2018 - 12:00 bis Mittwoch, 23. Mai 2018 - 13:00
Ort: 
Rathaus, Wien