Herbsttagung der ÖJK 2017: Transnationale Unternehmen und Menschenrechte

Das Thema der Herbsttagung der Österreichischen Juristenkommission 2017 betrifft die Verantwortlichkeit der globalisierten Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung. Sie findet gemeinsam mit der deutschen und schweizer Sektion der Internationalen Juristenkommission statt. WissenschafterInnen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz werden sich im Rahmen der Tagung mit diesem wichtigen menschenrechtlichen Thema beschäftigen.

"Corporate Social Responsibility (CSR)" taucht in den Medien in der Regel nur dann auf, wenn sich in Entwicklungsländern in Produktionsstätten internationaler oder von diesen beauftragter Unternehmungen Katastrophen ereignen, die erahnen lassen, unter welch fahrlässigen und menschenunwürdigen Bedingungen diese Produktionsstätten heutzutage noch arbeiten. Es wird die Frage untersucht, wie denn die "Soft law"-Szene auf diesem Gebiet aussieht, wie weit man unter den herrschenden völkerrechtlichen Bedingungen damit kommt und welche Verbesserungspotentiale unter diesen Bedingungen allenfalls auszumachen sind.

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte wird bei der Tagung durch Karin Lukas vertreten: Am Samstag, den 21. Oktober 2017, findet ihr Vortrag zum Thema "Haftung von Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen und Zugang zu wirksamen Rechtsbehelfen" statt.

Ort: Großer Festsaal, Learning Center, Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien.

Das vollständige Programm entnehmen Sie dem Anhang.

Details
Datum: 
Freitag, 20. Oktober 2017 - 12:00 bis Sonntag, 22. Oktober 2017 - 12:00
Ort: 
Wien (Achtung: unterschiedliche Veranstaltungsorte! - siehe Programm)
AnhangGröße
PDF icon Programm: Herbsttagung der ÖJK 2017649.29 KB