Wie kann ein Unternehmen darauf verpflichtet werden, Menschenrechte, Gesundheits- und Umweltstandards einzuhalten? Alle soft-law Initiativen sehen die Antwort in Selbstregulierung. NeSoVe sieht dies durch die Analyse von CSR und die gelebte Praxis widerlegt. Es bedarf klare gesetzliche Regelungen, die Unternehmenshandeln präventiv und repressiv zum Schutz von Mensch und Umwelt reglementieren. Am 11. Oktober wollen wir über sinnvolle und notwendige Maßnahmen zur Unternehmensverantwortung im Ausland diskutieren, sowie die Frage behandeln, welche regulatorische Aufgaben hier den österreichischen demokratisch legitimierten EntscheidungsträgerInnen zukommen.
Programm
Einlass ab 14 Uhr, Beginn um 14:15 Uhr
Begrüßung und Moderation durch Marieta Kaufmann (Geschäftsführerin NeSoVe)
Unverantwortliches Unternehmenshandeln: Das Beispiel ANDRITZ AG bei dem brasilianischen Staudammprojekt Belo Monte
Anna Hirtenfelder, DKA
Was bleibt nach Ruggie? Derzeitige europäische und internationale Rahmenbedingungen für transnationale Unternehmen
Karin Lukas, BIM
Unternehmen an die Leine: Klare Regeln für Schweizer Konzerne. Weltweit
Daniel Hostettler, Kampagne Recht ohne Grenzen, Schweiz
PAUSE
Möglichkeiten und Grenzen freiwilliger Initiativen
Stefan Kerl, Südwind Agentur
Forderungen an die Österreichische Politik
Franz Fiala, NeSoVe
Der ANDERE Dialog: Unternehmensverantwortung jetzt!
Diskussion um sinnvolle Forderungen
17 bis 18 Uhr: Offener Ausklang, Buffet
Bitte um Anmeldung bis 4. Oktober unter office(at)sozialeverantwortung.at
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.
| Anhang | Größe |
|---|---|
| NeSoVe_DAD_Unternehmensverantwortung im Ausland_20121011.pdf | 775.07 KB |