Die Arbeit des BIM wird durch die Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG) als Träger des Instituts und die Universität Wien wesentlich unterstützt. Seit 2008 beträgt das Grundbudget, das das BIM von der LBG erhält, € 150.000.
Die Zusammenarbeit mit der Universität wurde mit der Einrichtung der Forschungsplattform „Human Rights in the European Context“ im Frühjahr 2008 auf neue Füße gestellt. Die Plattform hat seit der Verlängerung 2011 ein Jahresbudget von € 160.000 zur Verfügung. Das Budgetvolumen von Forschungsverein, Ludwig Boltzmann Institut und Forschungsplattform beträgt ca. € 3 Millionen.
Für das LBI kommt der größte Teil der Finanzierung aus verschiedenen Generaldirektionen der Europäischen Kommission. Im Bereich EU-Erweiterung erfolgt dies insbesondere im Rahmen des Instruments Twinning; weitere Programme, aus denen BIM-Projekte in den vergangenen Jahren gefördert wurden, sind das 6. Rahmenprogramm (Generaldirektion Forschung), AGIS, Fundamental Rights and Citizenship, DAPHNE (alle Generaldirektion Justiz), PROGRESS (Generaldirektion Beschäftigung, Soziales und Chancengleichheit) und YOUTH (Generaldirektion Bildung und Kultur).
Eine wesentliche Rolle spielt auch die fortlaufende Zusammenarbeit mit der Austrian Development Agency (ADA), sowie die Unterstützung des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) für die Arbeit des Special Rapporteur on Torture sowie 2008 insbesondere für die gemeinsame Umsetzung der Konferenz „Global Standards – Local Action“.
Über das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz werden schon mehrere Jahre in Folge Projekte der Europäischen Kommission im Bereich Antidiskriminierung abgewickelt. Beauftragungen durch die 2007 eingerichtete EUGrundrechteagentur ergänzen die Finanzierung. Mehrere Arbeitsplätze am BIM wurden in den letzten Jahren durch Stipendien (Österreichische Akademie der Wissenschaften, Volkswagen-Stiftung, Deutscher Akademischer Austauschdienst) bzw. Sekundierungen (durch das Schweizer Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten) finanziert.
2011 konnte das Institut erfolgreich Finanzierung aus verschiedenen österreichischen Forschungsfonds einwerben wie dem Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, dem Klimafonds und dem Zukunftsfonds. Zusätzlich unterstützen mehrere Privatstiftungen die Arbeit des BIM, darunter seit vielen Jahren die Straniak-Stiftung, seit 2010 die deutsche Stiftung UP Microloans und ab 2012 die österreichische RD Stiftung.
Der BIM-Forschungsverein hat seinen größten Partner im Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur (bm:ukk), dem Auftraggeber von Zentrum polis. Daneben finanzieren auch das Bundesministerium für Inneres (BM.I) in Zusammenhang mit dem Menschenrechtsbeirat sowie die EUGrundrechteagentur bis 2010 in Bezug auf den RAXEN Focal Point wesentliche Bereiche der laufenden Arbeit des Forschungsvereins. Seit 2008 fördert die ADA ein Pilotprojekt zu Armutsbekämpfung und sozialer Inklusion in Mazedonien – mit einem eigenen BIM-Büro in Skopje. Im Bereich Corporate Social Responsibility konnte die Kooperation mit Unternehmen ausgebaut werden.
Zusätzlich war die Arbeit von zahlreichen Kooperationen mit NGOs, weiteren Ministerien, Partnerorganisationen und FörderungsgeberInnen geprägt, die Publikationen, Veranstaltungen oder kleinere Projekte möglich gemacht haben.
Details zu Projektförderungen finden Sie bei den einzelnen Projektdarstellung im jeweiligen Forschungsbereich (Themen).