Cinema and Human Rights | Kiki

Szenenbild "Kiki", (c) Sara Jordenö

25 Jahre nach Madonnas Musikvideo „Vogue“ und dem Dokumentarfilm „Paris is Burning“, welcher „Ballroom“ als eine Form der Performancekunst berühmt gemacht hat, entstand aus einer neuen Generation von LGBTQ-Jugendlichen eine künstlerisch-aktivistische Subkultur, die sogenannten Kiki-Szene. Diese entstand als eine Vorreitergruppe innerhalb der LGBQ „youth-of-colour-community“ in den Bereichen alternativer Familiensysteme, HIV-Bewusstseinsbildung und Performances. Mittlerweile hat sich diese Gruppe zu einer durchorganisierten Vereinigung mit Hunderten von Mitgliedern entwickelt. Der Film begleitet über vier Jahre sieben Charaktere aus der Kiki-Community in New York bei Ihren Vorbereitungen und spektakulären Aufführungen der Kiki-Bälle, und beleuchtet neben ihren Kämpfen und Problemen mit Obdachlosigkeit, Krankheiten und Vorurteilen, aber auch ihre Erfolge, wie der wachsende politische Einfluss und Bestärkung zum bejahenden „Genderouting“.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Faika El-Nagashi (Wiener Landtag und Gemeinderat der Stadt Wien, Grüne Wien), Saif Rangwala (MiGaY, Transition FF) und Michael Richter (HOSI Wien) statt. Djamila Grandits (this human world) moderiert.

Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung (www.aktionstage.politische-bildung.at) und findet in englischer Sprache statt!

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ixeDKdMLRHw

Wir danken der Grünen Bildungswerkstatt Wien für die Kooperation im Rahmen dieser Veranstaltung!

Details
Datum: 
Dienstag, 2. Mai 2017 - 18:30 bis 21:00
Ort: 
Top Kino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)