Cinema and Human Rights | Black Code

Szene aus dem Film Black Code

Basierend auf Ronald Deiberts gleichnamigem Buch folgt Nicholas de Penciers „Black Code“ den Internet Schnüffler der in Toronto ansässigen Gruppe „Citizen Lab“, welche die Welt bereisen um die beispiellosen Dimensionen der globalen digitalen Spionage zu enthüllen und um aufzuzeigen, wie Regierungen das Internet steuern, kontrollieren und manipulieren, um ihre Bürger und Bürgerinnen zu zensieren und zu überwachen. Der Film „Black Code“ zeigt im Exil lebende tibetische Mönche, die versuchen den Überwachungsapparat von China zu umgehen; syrische Bürger und Bürgerinnen, die wegen Facebook-Einträgen gefoltert werden; brasilianische Aktivisten und Aktivistinnen, welche soziale Medien benutzen, um Polizeigewalt per Livestream zu veröffentlichen; und pakistanische Opponenten und Opponentinnen von gender-based Online-Gewaltkampagnen. In diesem Kampf um die Kontrolle des Cyberspaces, rücken die Herausforderungen um  die Ideen von Bürgerrechten, der Schutz der Privatsphäre und der Demokratie ins Zentrum.

 

Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Publikumsgespräch mit Christof Tschohl (Research Institute AG & Co KG – Centre for Digital Human Rights) und Ceren Uysal (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) statt. Anna Müller-Funk (Forschungszentrum Menschenrechte) moderiert.

Die Veranstaltung ist ein Beitrag zu den Aktionstagen Politische Bildung (www.aktionstage.politische-bildung.at) und findet in englischer Sprache statt!

 

Trailer: www.youtube.com/watch?v=53Th5RbKK-c 

Details
Datum: 
Montag, 24. April 2017 - 18:30 bis 21:00
Ort: 
Top Kino (Rahlgasse 1, 1060 Wien)