Menschenwürde und öffentliche Sicherheit

United Nations Global Study on Children Deprived of Liberty

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschloss in der Resolution 69/157 des 18. Dezembers 2014, dass der ehemalige Generalsekretär, Ban Ki-Moon, eine umfassende Studie über den Freiheitsentzug von Kindern in Auftrag gibt. Im Oktober 2016 wurde der Ko-Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, Manfred Nowak, als leitender unabhängiger Experte für die weltweite Globale Studie der UNO ernannt.

Damit kein Kind unsichtbar bleibt – Manfred Nowak bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen

Manfred Nowak bei der Generalversammlung

Im August 2016 wurde Manfred Nowak, Ko-Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, zum unabhängigen Experten ernannt, der die Globale Studie über den Freiheitsentzug von Kindern leiten soll.

Manfred Nowak hat in seiner Rede auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Oktober 2017 erneut betont, wie wichtig die Globale Studie ist, um langfristigen Wandel herbeizuführen, welcher das Leben von Kindern verbessert und letztlich die Zahl jener Kinder, denen die Freiheit entzogen wird, reduziert. Ein Kernziel der Globalen Studie ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Rechte der Kinder besser geschützt werden und die Rahmenbedingungen im besten Interesse des Kindes verbessert werden können. Er rief die Mitgliedstaaten auf, die Studie zu unterstützen und sich an der Finanzierung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass kein Kind unsichtbar bleibt.

Rechtsstaatlichkeit in Kirgistan - österreichische ExpertInnen Roland Miklau und Nina Radović bei Rundem Tisch zu Folterprävention

Round table panelists

Am 23. Juni 2017 veranstaltete der Menschenrechtsbeirat in Kirgistan in Zusammenarbeit mit dem Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte in Osh, Kirgistan, einen Runden Tisch, der die gemeinsamen Bemühungen von Staatsorganen und Zivilgesellschaft zur Folterprävention zum Thema hatte. Als Teil des EU-Projekts "Förderung der Achtung der Rechtsstaatlichkeit mit besonderem Schwerpunkt auf Transparenz und Rechenschaftspflicht in Kirgistan" zielte der Runde Tisch darauf ab, die Hindernisse in Bezug auf Folterprävention sowie die Rolle der verschiedenen staatlichen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen, die nicht nur einzeln, sondern in einer koordinierten Weise auf Folterhinweise und Vorwürfe reagieren sollen, zu erörtern.

Zur Notwendigkeit eines fundamental anderen Zugangs

International Detention Coalition

Am 22. Juni 2017 verabschiedete das BIM gemeinsam mit 52 Organisationen, die in der Internation Detention Coaltion zusammenarbeiten, eine gemeinsame Stellungnahme an das European Committee on Legal Co-Operation des Europarates zur Kodifizierung der Europäischen Bestimmungen über Bedingungen bei der administrativen Haft von MigrantInnen

Die kritischen Anmerkungen zu diesem Entwurf finden sich weiter unten zum Download.

BIM-Projektehrung durch Kirgistans Präsident Atambajew

Teamleiter Stefanos Kareklas und Präsident Almasbek Atambajew

Der kirgisische Präsident Almasbek Atambajew ehrt das Projektkonsortium vertreten durch Teamleiter Stefanos Kareklas für die Erfolge in der Umsetzung des EU-Projektes Förderung der Achtung der Rechtsstaatlichkeit mit besonderem Schwerpunkt auf Transparenz und Rechenschaftspflicht in Kirgistan. Das BIM ist mit Unterstützung des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres als österreichischer Partner Teil eines Konsortiums aus EU-Mitgliedstaaten unter Führung der deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Das BIM befasst sich seit 2014 mit der Stärkung der Kapazitäten und Effizienz von Kontroll- und Aufsichtsfunktionen relevanter staatlichen Institutionen wie Staatsanwaltschaft, Parlament, Justizministerium und Ombudsmann.

CCPCJ: Exploring the potential of cross-border cooperation in criminal matters: From non-custodial provisions to monitoring mechanisms.

CCPCJ-banner

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte und die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, gemeinsam mit dem Europäischen Auswärtigen Dienst, der Ständigen Vertretung Irlands bei den Internationalen Organisationen in Wien und der Ständigen Vertretung Österreichs bei den Vereinten Nationen haben im Rahmen der 26. Session der UN Commission on Crime Prevention and Criminal Justice (CCPCJ) für den 24. Mai 2017 um 14:20 ein Side − Event organisiert.

Details
Ort: 
VIC, Room M6 / Vienna

Beitritt des BIM zum LEAP- Netzwerk

https://www.fairtrials.org/

Seit Kurzem ist das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte Mitglied des LEAP (Legal Experts Advisory Panel) Netzwerks. LEAP ist ein EU-weites Netzwerk von ExpertInnen im Bereich Strafjustiz und Menschenrechte, die zur Förderung einer fairen und effektiven justiziellen Zusammenarbeit innerhalb Europas beitragen wollen. Das Netzwerk wird von Fair Trials koordiniert.

Gründungskonferenz des EU NPM-Netzwerks in Straßburg

Präsentation zu möglichen Themenbereichen des Netzwerkes: Gerrit Zach (BIM), Stephanie Krisper (BIM), Jesca Beneder (DG Justice, Europäische Kommission), Markus Jaeger (Europarat), Copyrights (c) Europarat

Nationale Präventivmechanismen (NPMs) aus der EU und den Mitgliedsstaaten des Europarates trafen sich am 4.-5. April 2017 in Straßburg für die Gründungskonferenz des EU NPM Netzwerkes, ein gemeinsames Projekt der Europäischen Union und des Europarates. Vertreter_innen von SPT, CPT, der EU-Agentur für Grundrechte, OSZE/ ODIHR und des Europäischen Netzwerks nationaler Menschenrechtsinstitutionen waren ebenfalls anwesend.

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