Menschenrechte und Wirtschaft

In den letzten Jahren hat die Diskussion um eine mögliche menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen große Dynamik gewonnen. Ausgelöst durch die Beteiligung von Unternehmen an Menschenrechtsverletzungen, vor allem von menschenrechtswidrigen Arbeitsbedingungen von Frauen und Kindern, aber auch deren möglichen positiven Beitrag zu Menschenrechten, ist eine heftige Diskussion darüber entbrannt, ob das traditionelle Konzept des Staates als allein menschenrechtlich Verantwortlichem noch zeitgemäß sein kann, und wie Menschenrechte und Wirtschaft vereinbar sein können.

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte untersucht diese Fragen in mehreren Forschungsprojekten und bietet Unternehmen, die Menschenrechte in ihrer Geschäftspraxis umsetzen möchten, entsprechende Beratung an. Die Forschungstätigkeit gilt hier als die Basis für die fundierte Beratung einzelner Unternehmen. Die Beratungstätigkeit wiederum ist wichtiger Inputgeber aus der Praxis für weitere Forschungsprojekte.

Das BIM kooperiert mit folgenden Unternehmen: APG, EVN, OMV, Österreichische Kontrollbank

Außergerichtliche Beschwerdemechanismen: Konfliktlösung zwischen wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Interessen

Deckblatt der Studie: Außergerichtliche BeschwerdemechanismenIn den vergangenen Jahren sind Unternehmen verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, was den Einfluss ihrer Aktivitäten auf die Menschenrechte angeht. Das internationale Menschenrechtssystem ist traditionell an Staaten adressiert. In der Praxis führt dies zu einer „Governance-Lücke“, sodass viele Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen ohne zufriedenstellende Lösung und Wiedergutmachung bleiben.

Wirtschaft und Menschenrechte Unternehmenscoaching

16.04.2013 - 08:00
17.04.2013 - 16:00

Von 16. bis 17. April 2013 findet in Konstanz ein Coaching für Unternehmen zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte statt. Das Coaching unterstützt Unternehmen dabei, die mit dem Thema verbundenen Chancen und Risiken zu erkennen, zu verstehen und eigene Lösungs- sowie Handlungsansätze zu entwickeln.

Teilnehmerin von Seiten des BIM ist Karin Lukas, die ein 2-stündiges Input zum Thema "Remedies" geben wird.

Für weitere Informationen folgen Sie bitte dem Link.

Ort: 
Konstanz

CSR & Human Resources: 1. Global Compact General Meeting 2013

20.02.2013 - 16:00
20.02.2013 - 18:30


„CSR – HR = PR“ Diese Formel bringt die Relevanz der Personalfrage für eine ganzheitliche CSR-Strategie auf den Punkt. Das 1. Global Compact General Meeting am 20. Februar 2013 steht unter dem Motto eines der Schwerpunktthemen für dieses Jahr, CSR und Human Resources. Mit einer Keynote von Elaine Cohen (internationale Expertin zum Thema), und Diskussion an Thementischen u.a. zu „Human Resources und Menschenrechte“, geleitet von Astrid Steinkellner (BIM).

Ort: 
Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien

Förderung von Corporate Social Responsibility (CSR) zur Prävention von Menschenhandel

Das Ziel des Projekts ist die Adaptierung der ‚Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte des UN Sonderbeauftragten John Ruggie‘ (‚Ruggie-Guidelines‘) für den Kontext Menschenhandel. Die Leitprinzipien sollen in insgesamt drei Sektoren implementiert werden: Landwirtschaft, Bauwirtschaft und Tourismus.

Menschenrechte in der Exportwirtschaft: Beratung der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB)

Im November 2012 hat die OeKB im Rahmen der Die PreisträgerInnen der OeKB mit den VeranstalterInnen der ASRA GalaVerleihung des Austrian Sustainability Reporting Award (ASRA) den hervorragenden dritten Platz in der Kategorie großer Unternehmen belegt. In der Urteilsbegründung der Jury wurde der Schwerpunkt und die Ausarbeitung hinsichtlich des Themas „Menschenrechte“ im Nachhaltigkeitsbericht 2011 besonders hervorgehoben.

The Direct Human Rights Obligations Of Corporations In International Law

17.01.2013 - 08:00
19.01.2013 - 16:00
Ort: 
Graduate School of Government and European Studies in Bled, Slovenien