Menschenrechte in Entwicklungszusammenarbeit und Wirtschaft

Beschweren statt vor Gericht ziehen: ein möglicher Interessenausgleich zwischen Menschenrechten und Wirtschaft?

Menschenrechte wiegen mehr als Firmengewinne. Was selbstverständlich erscheint, ist lange nicht überall Realität. Tatsächlich stehen Menschenrechte und Little Boy carrying a heavy sackunternehmerische Interessen recht häufig in einem problematischen Verhältnis zueinander. Doch welche Mechanismen ermöglichen die Lösung solcher Konflikte im besten Interesse aller Beteiligten?    

Individualbeschwerde zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten tritt in Kraft!

Zusatzprotokoll des UN-Sozialpakts Bild 1Der Beitritt Uruguays zum Zusatzprotokoll des UN-Sozialpakts ebnet den Weg zu einem Beschwerdeverfahren für Menschen, die ihre sozialen Rechte verletzt sehen. Sie können sich nach Ausschöpfung des nationalen Instanzenzuges an die Vereinten Nationen zu wenden. Das Beschwerdeverfahren wird am 5.5.2013 in Kraft treten.

CSR & Human Resources: 1. Global Compact General Meeting 2013

„CSR – HR = PR“ Diese Formel bringt die Relevanz der Personalfrage für eine ganzheitliche CSR-Strategie auf den Punkt. Das 1. Global Compact General Meeting am 20. Februar 2013 steht unter dem Motto eines der Schwerpunktthemen für dieses Jahr, CSR und Human Resources. Mit einer Keynote von Elaine Cohen (internationale Expertin zum Thema), und Diskussion an Thementischen u.a. zu „Human Resources und Menschenrechte“, geleitet von Astrid Steinkellner (BIM).

Ort: 
Oesterreichische Kontrollbank (OeKB), Reitersaal, Strauchgasse 3, 1010 Wien

Unternehmen in Konfliktregionen

Titelseite: Unternehmen in Konfliktregionenvon Karin Lukas und Astrid Steinkellner (Mitarbeit Gabriel Thurner)

Unternehmen in Konfliktregionen

INEF Forschungsreihe Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und Nachhaltige Entwicklung 12/2012

Die Mehrheit der Menschenrechtsverletzungen, an denen Unternehmen beteiligt sind, findet in Konfliktregionen ohne funktionierende (rechts-) staatliche Strukturen statt. Die vorliegende Studie untersucht, welche negativen Effekte durch die Aktivitäten von Unternehmen in Konfliktregionen entstehen können und welche Maßnahmen Unternehmen ergreifen sollten, um diese zu mindern. Auch der Rolle von Unternehmen als „Problemlöser“ wird nachgegangen.

Wirtschaft-Menschen-Rechte: Wege der Konfliktlösung in Unternehmen

Anlässlich des Abschlusses des Forschungsprojektes "Außergerichtliche Beschwerdemechanismen für Wirtschaft und Menschenrechte" organisierte das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte folgenden Veranstaltung:

Wirtschaft-Menschen-Rechte: Wege der Konfliktlösung in Unternehmen

Ort: 
Café Griensteidl (Extrazimmer), Michaelerplatz 2,1010 Wien

Der ANDERE Dialog - Unternehmensverantwortung im Ausland

Wie kann ein Unternehmen darauf verpflichtet werden, Menschenrechte, Gesundheits- und Umweltstandards einzuhalten? Alle soft-law Initiativen sehen die Antwort in Selbstregulierung. NeSoVe sieht dies durch die Analyse von CSR und die gelebte Praxis widerlegt. Es bedarf klare gesetzliche Regelungen, die Unternehmenshandeln präventiv und repressiv zum Schutz von Mensch und Umwelt reglementieren. Am 11. Oktober wollen wir über sinnvolle und notwendige Maßnahmen zur Unternehmensverantwortung im Ausland diskutieren, sowie die Frage behandeln, welche regulatorische Aufgaben hier den österreichischen demokratisch legitimierten EntscheidungsträgerInnen zukommen.

Rahmenvertrag mit der Swedish International Development Co-operation Agency (Sida)

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte ist seit Anfang 2011 Mitglied in einem von ICON Public geführten Konsortium, das einen 2-jährigen Beratungsvertrag mit der schwedischen Entwicklungsagentur (Sida) erhalten hat. Weitere Partner des Konsortiums sind die Konrad Adenauer Stiftung sowie Orgut Consulting. Ziel des Rahmenvertrages sind kurzfristige menschenrechtliche Beratungstätigkeiten in Ländern in denen Sida bzw. schwedische Botschaften tätig sind.

Buchpräsentation: ArbeitnehmerInnenrechte am Verhandlungstisch – Kolumbien als Prüfstein

Am 25. April 2012 fand in der Bibliothek der Arbeiterkammer Wien unter dem Titel „ArbeitnehmerInnenrechte am Verhandlungstisch – Kolumbien als Prüfstein“ eine Buchpräsentation statt. Anlass war die Neuerscheinung des Sammelbandes „Sozialkapitel in Handelsabkommen“   (herausgegeben von Christoph Scherrer und Andreas Hänlein, Nomos Verlag).

EU verlangt mehr Menschenrechte für CSR

Am 25. Oktober 2011 hat die Europäische Kommission eine neue Strategie für den Bereich Corporate Social Responsibility (CSR) veröffentlicht. Mit dem Aktionsplan 2011-2014 wurde eine Art „CSR-Fahrplan“ für die nächsten 3 Jahre fixiert, der an die europäischen Unternehmen nicht nur höhere Anforderung punkto Verantwortung für soziale, ökologische und ethische Belange stellt, sondern auch konkret dem Aspekt Menschenrechte mehr Gewicht einräumt.

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