Frauen, Frieden und Sicherheit

Die VN-Resolution 1325 zu „Frauen, Frieden und Sicherheit“ wurde vor 10 Jahren verabschiedet. Die Resolution stellt einen Meilenstein in der Geschichte der Frauenrechte dar, wenn es darum geht, Frauen nicht nur als passive Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten darzustellen, sondern ebenso ihr Potential bei der friedlichen Konfliktlösung und am Wiederaufbau von Nachkriegsgesellschaften international anzuerkennen. Mithilfe von unterschiedlichen Instrumenten soll der Frauenanteil in Friedensmissionen, in der Prävention sowie Konfliktbeilegung erhöht werden. Ein klares Signal in Richtung Genderdemokratie - Frauen gleichberechtigt in allen Bereichen im Kontext „Krieg und Frieden“ zu beteiligen.

Um den Stellenwert dieser Entwicklung nachhaltig zu unterstreichen, wurde dieses Webportal zu „Frauen, Frieden und Sicherheit“ eingerichtet, auf dem Bildungsmaterialien, relevante Dokumente, weiterführende Literatur und Links zu finden sind.

Aus Frauensicht - Frauen in Nachkriegssituationen in Afrika

v.li.n.re. Christine Preinfalk, Eunice Atek und Sabine Mandl

Im Rahmen dieser Veranstaltung, organisiert von GEZAund ÖNSI OB, referierte Sabine Mandl (BIM) über die geschlechtsspezifischen Rollen in Kriegen und in Post-Konfliktgesellschaften und die daraus resultierenden unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen, Mädchen, Männern und Buben, die insbesondere in der friedenspolitischen Arbeit und bei der Entwicklungszusammenarbeit Eingang finden sollen.

Seminar zum Thema: "Die Konflikte in Georgien - Der Weg zum Frieden"

Das Seminar über Georgien und friedliche Konfliktlösung, welches am 25. September 2012 von der Eurasia Partnership Foundation gemeinsam mit dem BIM in Wien durchgeführt wurde, brachte ExpertInnen, WissenschaftlerInnen und EntscheidungsträgerInnen aller drei Regionen – Abchasien, Südossetien und Georgien zusammen. Sabine Mandl und Christine Sommer vom BIM hielten Vortäge zu den Themen "The role of womenin peacebuilding" und "The role of civil society in peacebuilding".

Seminar zum Thema: "Die Konflikte in Georgien - Der Weg zum Frieden"

Das Seminar über Georgien und friedliche Konfliktlösung wird von der Eurasia Partnership Foundation gemeinsam mit dem BIM in Wien durchgeführt und bringt, VertreterInnen aller drei Regionen – Abchasien, Südossetien und Georgien zusammen, so wie auch ExpertInnen, WissenschaftlerInnen und EntscheidungsträgerInnen, die an Konfliktlösungen in Georgien arbeiten.

Ort: 
Diplomatische Akademie, Favoritenstr. 15a, 1040 Wien

Frauenrechtsexpertin vom BIM zu hören im Ö1 Radiokolleg zu "Kein Frieden ohne Frauen"

Sabine Mandl, Frauenrechtsexpertin am BIM, spricht im Rahmen eines Radiokollegs  von Ö1 ( 13.2. bis 16.2) in den ersten beiden Sendungen zur Entwicklung und Bedeutung der UN-Sicherheitsratsresolution (UNRES) 1325 aus frauenrechtlicher Sicht. Die UNRES 1325 gilt als Meilenstein auf dem Weg zu einer geschlechtssensiblen Friedens- und Sicherheitspolitik. Sabine Mandl gibt Einblicke in geschichtliche Hintergründe und zeichnet ein differenziertes Bild, wenn es um die Frage geht, ob die UNRES 1325 mehr als nur ein Lippenbekenntnis ist, oder ein effektives Instrument zur Herstellung  von Gendergerechtigkeit. 

Stärkung von Frauen zur Friedensentwicklung und Sicherheit im Südkaukasus

Das BIM, als Partner des CARE-Österreich-Projekts „Stärkung von Frauen zur Friedensentwicklung und Sicherheit im Südkaukasus", erstellte Studien zu Georgien, Aserbaidschan und Armenien. In diesen Ländern wurde die Situation der Frauen während der bewaffneten Konflikten, Friedensinitiativen sowie ihre derzeitige gesellschaftspolitische Rolle in den Bereichen Politik, Arbeitsmarkt, Bildung, Gesundheit und Kultur analysiert.