Kinderrechte

Damit kein Kind unsichtbar bleibt – Manfred Nowak bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen

Manfred Nowak bei der Generalversammlung

Im August 2016 wurde Manfred Nowak, Ko-Direktor des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte, zum unabhängigen Experten ernannt, der die Globale Studie über den Freiheitsentzug von Kindern leiten soll.

Manfred Nowak hat in seiner Rede auf der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 10. Oktober 2017 erneut betont, wie wichtig die Globale Studie ist, um langfristigen Wandel herbeizuführen, welcher das Leben von Kindern verbessert und letztlich die Zahl jener Kinder, denen die Freiheit entzogen wird, reduziert. Ein Kernziel der Globalen Studie ist es, Empfehlungen zu erarbeiten, wie die Rechte der Kinder besser geschützt werden und die Rahmenbedingungen im besten Interesse des Kindes verbessert werden können. Er rief die Mitgliedstaaten auf, die Studie zu unterstützen und sich an der Finanzierung zu beteiligen, um sicherzustellen, dass kein Kind unsichtbar bleibt.

Trafficking in Children and the Best Interests of the Child

 17th Alliance against Trafficking in Persons Conference (OSCE), Copyright: OSCE

Zum bereits 17. Mal findet die OSCE Alliance against Trafficking in Persons Conference statt. Dieses Jahr wird sie am 03. und 04. April in der Wiener Hofburg abgehalten. Dort wird am Dienstag den 04.04. Helmut Sax  im Rahmen von Panel 2 zum Thema Kinderschutz diskutieren und in diesem Rahmen zusätzlich den diesjährigen GRETA-Bericht mit Schwerpunkt Kinderhandel vorstellen.

Weitere Veranstaltungsdetails finden Sie hier: http://www.osce.org/event/alliance17

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Ort: 
Neuer Saal, 2 Stock, Hofburg, A-1010 Wien

„Stärkung der Jugendgerichtsbarkeit im Anti-Terrorismus Kontext: Kapazitätsaufbau und Peer-Learning zwischen beteiligten AkteurInnen“

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) fungiert in diesem Projekt als nationaler Partner, das von der belgischen Organisation „International Juvenile Justice Observatory“ geleitet wird. Im Rahmen dieses von der EU (DG justice) finanzierten Projektes werden österreichische Programme und Maßnahmen zur Deradikalisierung von Kinder und Jugendlichen in der Jugendgerichtsbarkeit, einschließlich Rehabilitationsprogramme identifiziert und analysiert.

N-O-W Konferenz in Wien 2017

Helmut Sax bei der Podiumsdiskussion zum Thema Kinderrechte auf der N-O-W Konferenz in Wien, 2017, Photo-Credit: Rishabh Kaul / Act.Now

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte partizipierte an der internationalen Bürgermeister Konferenz am 30. und 31. Jänner 2017 in Wien. Das Motto der Konferenz lautete "Kinder unter dem Radar". Helmut Sax vertrat das BIM im Zuge einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderrechte. Dort diskutiert er das Phänomen der Kinderehen und Europas Umgang mit diesem Thema als ein Beispiel von Parallelstrukturen.

Act.Now Konferenz: Kinder unter dem Radar

Now Vienna 2017 [Veranstaltungsfoto]

Auf der dritten Internationalen Bürgermeister-Konferenz NOW beschäftigen sich internationale Teilnehmer/innen – aus dem Libanon, Jordanien, Griechenland, der Türkei, Deutschland und vielen weiteren Ländern – zwei Tage lang mit zentralen Herausforderungen und erfolgversprechenden Lösungsansätzen im Kontext mit geflüchteten Kindern.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Die Ergebnisse der dritten NOW-Konferenz werden im Anschluss in Form eines Schlussberichts hier veröffentlicht.

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Ort: 
Wien

Internationaler Tag der Kinderrechte, 20. November 2016

Ausschnitt aus Umschlagbild polis aktuell 11/14 Kinderrechte

Am 20.11.1989 wurde von den Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention beschlossen. Auch 27 Jahre später ist die Einhaltung der Kinderrechte keine Selbstverständlichkeit. Kinderrechte-Verletzungen passieren auch in Österreich. Solange Kinder Opfer von Gewalt sind, im Bildungssystem nicht die gleichen Chancen haben und Kinder als Flüchtlinge im Vergleich zu „österreichischen“ Kindern nicht die gleichen Rechte haben, besteht Handlungsbedarf.

Kinderhandel-Tagung: Promoting the Human Rights and Best interests of Children in Transnational Child Protection Cases

Action Against Trafficking in Human Beings

Am 7./8. Dezember 2016 treffen sich Expertinnen aus den Mitgliedsländern des Ostseerats (Council of the Baltic Sea States, CBSS) in Stockholm zu einer Kinderhandel-Tagung mit dem Thema „Promoting the Human Rights and Best interests of Children in Transnational Child Protection Cases".

Helmut Sax wird als Mitglied der ExpertInnengruppe des Europarats zu Menschenhandel (GRETA) berichten über „Progress in developing an effective policy and practice against exploitation and trafficking of children".

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Ort: 
Stockholm

Netzwerkkonferenz "Aktionsplan im Dialog"

In Berlin findet eine Netzwerkkonferenz "Aktionsplan im Dialog" zur Umsetzung des Aktionsplans der deutschen Bundesregierung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung statt, veranstaltet vom BMFSFJ und den NGOs "Die Kinderschutz-Zentren" und ECPAT Deutschland.

Helmut Sax wurde eingeladen zum Thema Kinderhandel und "Anforderungen an ein nationales Unterstützungsverfahren zum Schutz der betroffenen Kinder" zu referieren.

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Ort: 
Berlin

Fortbildungsseminar: Rechte des Kindes in der Praxis

Europäische Rechtsakademie [Logo]

Die Europäische Rechtsakademie (ERA) in Trier veranstaltet ein Fortbildungsseminar „für Fachleute, die im Kontext von Gerichtsverfahren mit Kindern interagieren" zum Thema: Rechte des Kindes in der Praxis - Erforschung eines multidisziplinären Ansatzes für eine kindgerechte Justiz im europäischen Recht.

Helmut Sax wurde zu einem Vortrag über kinderrechtliche Grundlagen und Anwendungsbeispiele sowie gemeinsam mit Astrid Podsiadlowski (EU-Grundrechteagentur) zur Gestaltung eines Workshops mittels einer Fallstudie aus dem Bereich Kinderhandel eingeladen.

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Ort: 
Trier

Workshop zu Kinderschutz und Jugendgerichtsbarkeit in Wien

Im Rahmen des EU Projektes: "Improving Juvenile Justice Systems in Europe - Training for professionals" fand der österreichische nationale Workshop in Österreich vom 23. 6. bis 24.6.2016 im Justizministerium in Wien statt.

Die Umsetzung des EU Projektes in Österreich erfolgt vom Ludwig Boltzmann Insitut für Menschenrechte in Kooperation mit dem Justizministerium. Nähere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

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