Frauenrechte

Die Verankerung der Menschenrechte von Frauen am BIM ist einerseits durch den Schwerpunkt im Team Frauenrechte, Kinderrechte und Menschenhandel gegeben. Andererseits ist das Thema als Querschnittsmaterie sehr stark mit anderen Teams am BIM verknüpft und es bestehen Frauenrechtsbezüge in Projekten beispielsweise im Bereich Entwicklungszusammenarbeit, der Europäischen Nachbarschafts- und Integrationspolitik sowie Antidiskriminierung, Migration und Asyl. Um eine vollständige und systematische Umsetzung der UN-Konvention zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau (CEDAW) in Österreich voran zu bringen, unterstützt das BIM das NGO-Forum CEDAW in Österreich 'Frauen:Rechte Jetzt!'.

 

Menschenrechtsbefund 2016

Anlässlich des alljährlichen Tages der Menschenrechte lädt die Österreichische Liga für Menschenrechte auch heuer wieder zur Präsentation des Menschenrechtsbefundes. Das Pressegespräch liefert einen Überblick über die aktuellen Schwerpunkte des Befundes. Diese reichen vom omnipräsenten Thema der Mindestsicherung über die verheerende Wirkung von Hasspostings auf Demokratie und Menschenrechte bis hin zur menschenrechtlichen Situation im Straf- und Maßnahmenvollzug oder der Gewalt gegen Frauen.

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Ort: 
Presseclub Concordia, Konferenzsaal Bankgasse 8, 1010 Wien

16 Tage gegen Gewalt an Frauen - Flucht und Asyl

Aus Anlass der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen, die vom 25.11. bis 10.12.2016 stattfinden, richten wir unsere Aufmerkamkeit auf geschlechtsspezifisiche Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf der Flucht - ein Thema, das bislang wenig Beachtung gefunden hat. Es gibt kaum Daten und verlässliche Informationen über die spezifische Situation und Gewalterfahrungen von Frauen und Mädchen, die ihr Heimatland verlassen haben. Die wenigen Berichte von internationalen Organisationen, wie UNHCR (UN-Flüchtlingskommissariat), Women’s Refugee Women, European Women’s Lobby, weisen jedoch deutlich darauf hin, dass insbesondere alleinreisende Frauen, alte Frauen, weibliche minderjährige unbegleitete Flüchtlinge einem besonders hohen Gewaltrisiko ausgesetzt sind.

"Einmal die Bevölkerung wachrütteln" - Gewalt an Frauen mit Behinderungen, Artikel von Sabine Mandl und Claudia Sprenger

Cover Projektbericht "Zugang von Frauen mit Behinderungen"

Vor dem Hintergrund der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen - 25.11. bis 10.12.2015 möchten wir auf eine besonders vulnerable Gruppe von Frauen hinweisen, die oft im wissenschaftlichen aber auch öffentlichen Diskurs vergessen werden, wenn es um Gewalt gegen Frauen geht. Frauen mit Behinderungen erleben zwei- bis dreimal häufiger Gewalt als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt (Schröttle/Homberg, 2013) und die Gewalterfahrungen sind komplexer, da sie oft von Abhängigkeitsverhältnissen geprägt sind.

Sabine Mandl und Claudia Sprenger schreiben in diesem Artikel "Einmal die Bevölkerung wachrütteln, dass es soetwas überhaupt gibt" über die wichtigsten Ergebnisse des im Jänner 2015 abgeschlossenen EU Projektes: "Zugang von Frauen mit Behinderungen zu Opferschutz- und Unterstützungseinrichtungen" und reflektieren darüber, inwieweit partizipative Forschung möglich war bzw. nähern sich kritisch den Begriffen Gewalt und Gender im Kontext von Behinderung.

Radiosendung: Where have all the women’s rights gone?

Ein Blick aus Österreich auf die (neuen) feministischen Herausforderungen 20 Jahre nach der letzten UN-Weltfrauenkonferenz in Peking Unser Jahresthema - Peking+20 / 20 Jahre Weltfrauenkonferenz in Peking – nehmen die Women on Air zum Anlass, um mit drei Generationen Frauen ins Gespräch zu kommen: Helga Konrad, 1995 Bundesfrauenministerin und Leiterin der Regierungsdelegation in Peking, Politikwissenschafterin Sabine Mandl vom Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte, Nadine Spring, Studentin und Redakteurin der Globalen Dialoge und bei Radio Orange.

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