FRA Verwaltungsrat und Exekutivausschuss

Die FRA besteht aus dem Verwaltungsrat, dem Exekutivausschuss, dem Wissenschaftlichen Ausschuss sowie dem Direktor. Der Leiter des Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte Univ. Prof. Dr. Manfred Nowak wurde 2012 als österreichischer Vertreter und stellvertretender Vorsitzender in den Verwaltungsrat der FRA berufen.
Der Verwaltungsrat ist die Planungs- und Überwachungsinstanz der Agentur. Ihm gehören Persönlichkeiten mit Erfahrung in der Verwaltung von Organisationen des öffentlichen oder privaten Sektors und Kenntnissen im Bereich der Grundrechte an. Er setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:

  • je einer von jedem Mitgliedstaat benannten unabhängigen Persönlichkeit,
  • eine vom Europarat benannte unabhängige Persönlichkeit
  • zwei VertreterInnen der Europäischen Kommission

Univ. Prof. Dr. Manfred Nowak ist außerdem Mitglied des Exekutivausschusses der FRA, welches die Beschlüsse des Verwaltungsrats vorbereitet und den Direktor der Agentur unterstützt und berät.
Als österreichischer Vertreter der FRA lädt Univ. Prof. Dr. Manfred Nowak regelmäßig zu Round Tables ein, die einen Überblick über die jüngsten Entwicklungen der Aufgaben und Arbeit der Agentur geben. Unterstützt wird Univ. Prof. Dr. Manfred Nowak in seiner Tätigkeit durch Anna Müller-Funk, Mitarbeiterin des BIM.
 

FRA ROUNDTABLE: DIE SITUATION VON LGBT-PERSONEN IN EUROPA

Als österreichisches Mitglied des Verwaltungsrats der EU Agentur für Grundrechte (FRA) lädt Manfred Nowak in Zusammenarbeit mit dem Haus der Europäischen Union herzlich zum diesjährigen FRA-Roundtable ein. Der Runde Tisch widmet sich, anlässlich der EU-weiten LGBT-Umfrage der FRA, die Erfahrungen von mehr als 93.000 LGBT- Personen aus der gesamten Europäischen Union zusammenführt, 2013 dem  Thema "Die Situation von LGBT-Personen in Europa". 

Details
Ort: 
Haus der Europäischen Union (Wipplingerstraße 35, 1010-Wien)

FRA ROUNDTABLE: DIE EU AGENTUR FÜR GRUNDRECHTE UND DIE ÖSTERREICHISCHE ZIVILGESELLSCHAFT

Nach Artikel 10 der Verordnung Nr. 168/2007 der EU Agentur für Grundrechte soll „die Agentur den Dialog mit der Zivilgesellschaft fördern und eng mit nichtstaatlichen Organisationen und mit Institutionen der Zivilgesellschaft, die im Bereich der Grund-rechte tätig sind, zusammenarbeiten.“ Als Kooperationsnetzwerk wurde im Jänner 2008 die „Plattform für Grundrechte“ eingerichtet, die derzeit über 300 Mitglieder umfasst, die sich aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Interessensvertretungen aus ganz Europa zusammensetzt.

FRA Roundtable 2014 "Grundrechtecharta und EU-Agentur für Grundrechte. Was bedeuten sie für Österreich?

Wie sieht die neue Grundrechtsarchitektur der EU nach dem Vertrag von Lissabon aus? Was bedeutet das primärrechtliche Inkrafttreten der EU-Grundrechtecharta für die österreichische Rechtsordnung, insbesondere für die Gerichtsbarkeit? Welcher grundrechtliche Reformbedarf ergibt such für Österreich aus der bisherigen Arbeit der EU-Agentur für Grundrechte?