Forschungsplattform Human Rights in the European Context

Das Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte (BIM) war von Februar 2008 bis April 2014 koordinierende Stelle der Forschungsplattform Human Rights in the European Context . Im Mai 2014 wurde die Plattform in das Forschungszentrum Menschenrechte überführt. In ihr haben sich WissenschafterInnen von zwölf Instituten aus sechs Fakultäten der Universität Wien zusammengeschlossen, um die interdisziplinäre Lehre und Forschung zum Thema Menschenrechte in Europa voranzutreiben.

Link zum Forschungszentrum Menschenrechte: http://human-rights.univie.ac.at
 

HUMAN RIGHTS TALK: Ukraine quo vadis?

Seit Wochen befindet sich die Ukraine im Aufruhr, bei dem ersten HUMAN RIGHTS TALK des Sommersemesters 2014 gehen Richard KÜHNEL (Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich), Kateryna MISHCHENKO (Herausgeberin und Übersetzerin aus Kiew dzt. Institut für die Wissenschaft vom Menschen), Susanne SCHOLL (ehem. ORF-Korrespondentin in Moskau) und Hannes TRETTER (Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte) der Frage nach, welche menschenrechtlichen Auswirkungen die derzeitigen politischen Entwicklungen in der Ukraine haben und welche Rolle und Verantwortung die Europäische Union dabei hat. Moderiert wird das Gespräch von Anna Giulia FINK (Nachrichtenmagazin profil). 

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Ort: 
Aula des Universitätscampus Altes AKH (1. Hof, Spitalgasse 2-4, 1090 Wien)

HUMAN RIGHTS TALK: Leben in der Warteschleife - Wiederansiedlung von Flüchtlingen in der EU

Hunderttausende Flüchtlinge befinden sich in einer andauernden Warteschleife. Aufgrund von Krieg und politischer Verfolgung können sie nicht in ihre Heimat zurück.
Viele von ihnen stranden monate-, manchmal sogar jahrelang in Flüchtlingslagern, die oft in der Nähe von unsicheren Konfliktregionen liegen. Andere leben in prekären Situationen, in denen sie Misshandlung ausgesetzt sind und keinen Zugang zu ihren grundlegenden Menschenrechten haben.

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Ort: 
Haus der Europäischen Union (Wipplingerstrasse 35 1010 Wien)

Kenneth Clarke im Gespräch mit Manfred Nowak

Kenneth Clarke und Manfred Nowak im Gespräch

Bei der Veranstaltung am 13.02.2012 stellte  der britische Justizminster Kenneth Clarke seine geplannte Reform des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vor. Im Anschluss diskutierten Kenneth Clarke und Manfred Nowak, ob eine solche Reform die Zugänglichkeit zum EGMR einschränken würde und wie die  zahlreichen anhängigen Verfahren am Gerichtshof bewältgt werden können. Auch das Publikum nahm an der lebhaften Diskussion teil.

April 2012 Buchpräsentation "Folter: Die Alltäglichkeit des Unfassbaren" (Manfred Nowak)

Nationalratspräsidentin Prammer und Nowak

Als Sonderberichterstatter über Folter der Vereinten Nationen hat der renommierte Menschenrechtsexperte Manfred Nowak in den Jahren 2004 bis 2010 die Folterpraktiken und Haftbedingungen weltweit untersucht. Unter dem Schutz der UNO war es ihm möglich, die Haftstätten mit seinem Team unangekündigt und unbeobachtet zu inspizieren, vertrauliche Gespräche mit Häftlingen zu führen und die Spuren der Folter zu dokumentieren.

HUMAN RIGHTS TALK: BettlerInnen - Rechtssubjekte zweiter Klasse?

BettlerInnen begegnen uns im Alltag häufig - zumeist still am Straßenrand sitzend und nur die Hände aufhaltend. Allein dieser Umstand reicht, dass politisch und medial häufig von "Bettelunwesen" die Rede ist. In den Bundesländern gibt es mittlerweile weitreichende Bettelverbote; nach der Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs muss nur "stilles" Betteln erlaubt bleiben. BettlerInnen, die sich "organisieren" oder "aufdringlich" sind, wobei diese Zuschreibungen nicht weiter bzw.

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Ort: 
Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040-Wien

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